Panik
Johannes Oerding hat seine «innere Stimme» vermisst

Mit der Inspiration ist das so eine Sache. Johannes Oerding ist durch solch eine Kreativ-Krise gegangen.

Mittwoch, 19.02.2020, 13:06 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 13:08 Uhr
Johannes Oerding hatte Panik, dass ihm nichts mehr einfallen würde.
Johannes Oerding hatte Panik, dass ihm nichts mehr einfallen würde. Foto: Frank Molter

Schwerin (dpa) - Popsänger Johannes Oerding («An guten Tagen») hatte nach eigenen Worten zeitweise Panik, dass ihm keine neuen Songs für sein Album «Konturen» einfallen.

«Mein Problem war, dass ich lange Zeit keine innere Stimme hatte. Ich war so mit dem Herumtouren beschäftigt, dass ich vergessen hatte, mir zwischendurch meine Gedanken aufzuschreiben», sagte der Wahl-Hamburger in einem Interview der «Schweriner Volkszeitung». Deshalb sei die Panik groß gewesen, dass ihm nichts einfiele.

Statt an neuen Songs zu schreiben, sei er lieber im Tourbus sitzen geblieben und habe eine Serie geguckt. An einem Pool in der Türkei sei ihm die Idee für «An guten Tagen» gekommen. «Zuhause habe ich den Song zu Ende geschrieben. Daran merkte ich, dass die kreative Phase wieder beginnt», sagte der 38-Jährige.

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