TV-Tipp
Der etwas andere Jahresrückblick mit Gysi und Schmidt

Die beiden kennen sich schon und können miteinander. Gregor Gysi und Harald Schmidt blicken zusammen aufs Jahr 2018 mit allen Höhen und Tiefen zurück, mit Fußball, Politik, Königskindern und Dieselaffäre.

Freitag, 14.12.2018, 07:49 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 07:52 Uhr
Gregor Gysi kann gut mit Harald Schmidt.
Gregor Gysi kann gut mit Harald Schmidt. Foto: Jan Woitas

Berlin (dpa) - Der eine ist Politiker, der andere war mal ein berühmter Entertainer. Zu verlieren haben beide nichts mehr, das macht die Sache so unterhaltsam.

Gregor Gysi (70) und Harald Schmidt (61) sind beide ältere Herren mit viel Bühnenerfahrung, die so leicht nichts aus der Ruhe bringen kann, die aber im Zweifelsfall zu allem und jedem etwas sagen können. Das prädestiniert sie für «Gysi und Schmidt - der n-tv Jahresrückblick». Premiere war bereits im Vorjahr, an diesem Freitag (14. Dezember, 23.10 Uhr) kommt das Duo ins Fernsehen zurück, wie der Nachrichtensender ankündigte.

Lakonisch und launig kommentieren die beiden den Hitzesommer und die Sorgen der deutschen Landwirte, die Hochzeit von Harry und Meghan, die Glaubwürdigkeit der Politik oder die Gereiztheit in der Chefetage vom FC Bayern München.

Das Jahr 2018 gibt an Themen, über die sich reden ließe, einiges her. Gregor Gysi, Politiker der Linken und Bundestagsmitglied, und Schmidt, Schwabe, Kabarettist, Autor, Moderator und ehemaliger Late-Night-Talker mit spitzer Zunge, lassen sich das nicht zweimal sagen. Sie kommentieren die Krisen der großen Koalition, die Maaßen-Affäre, das WM-Aus der deutschen Fußballnationalmannschaft oder die Dieselaffäre (Schmidt: «Ich fahre Diesel, bis der Arzt kommt!»).

Gysi lässt für n-tv schon zum vierten Mal das Jahr Revue passieren. Beim ersten Mal saß der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach (2015) an seiner Seite, danach TV-Urgestein Thomas Gottschalk (2016) und nun schon zwei Mal Harald Schmidt. Aufgezeichnet wurde die Sendung bereits am Dienstag vor Publikum im Berliner Club «Bricks». Wenn es nach Gregor Gysi geht, soll es nicht das letzte Mal gewesen sein - 2019 passiert sicher genug, über das die beiden älteren Herren plaudern könnten.

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