Wada-Urteil
Eisenbichler tun russische Skispringer «eher leid»

Baden-Baden (dpa) - Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler tun die russischen Konkurrenten nach den von der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada verhängten Sanktionen «eher leid».

Montag, 16.12.2019, 07:54 Uhr aktualisiert: 16.12.2019, 07:58 Uhr
Skispringer Markus Eisenbichler zeigt bei der Gala «Sportler des Jahres» einen Schuhplattler.
Skispringer Markus Eisenbichler zeigt bei der Gala «Sportler des Jahres» einen Schuhplattler. Foto: Patrick Seeger

Dies sagte der 28-Jährige am Rande der Gala «Sportler des Jahres» in Baden-Baden. «Ich bin ziemlich sicher, dass die nix nehmen. Sonst würden sie uns um die Ohren fliegen - aber das tun sie nicht», sagte Eisenbichler.

Der Oberbayer gewann mit dem Weltmeister-Team die Mannschaftswertung bei der Journalistenwahl. Bei den «Sportlern des Jahres» kam der WM-Goldmedaillengewinner von der Großschanze auf Rang drei hinter Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul und Triathlon-Ass Jan Frodeno.

Das Wada-Exekutivkomitee hatte am 9. Dezember in Lausanne die russische Anti-Doping-Agentur Rusada bis 2023 suspendiert. Athleten des Landes dürfen in diesem Zeitraum nicht unter der russischen Fahne, sondern nur als neutrale Sportler starten, die nicht in den Staatsdoping-Skandal verwickelt gewesen sind. Dies gelte für Olympia, aber auch für Olympische Jugendspiele und Weltmeisterschaften von Sportarten, die den Wada-Code unterschrieben haben, sowie für sogenannte Major Sport-Events.

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