Sturz in Östersund
Peiffer hatte «Glück im Unglück» - Waffe wird repariert

Östersund (dpa) - Biathlon-Olympiasieger Arnd Peiffer kann nach seinem Sturz beim Weltcup in Östersund schon wieder trainieren und muss nach dem Zwischenfall keine weiteren Folgen befürchten.

Donnerstag, 05.12.2019, 12:47 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 12:50 Uhr
Hatte Glück im Unglück: Biathlon-Ass Arnd Peiffer.
Hatte Glück im Unglück: Biathlon-Ass Arnd Peiffer. Foto: Sven Hoppe

«Er hatte Glück im Unglück. Arnd ist theoretisch auch einsatzfähig für das Staffelrennen. Es macht aber Sinn, noch ein, zwei Trainings abzuwarten», sagte Bernd Eisenbichler, der Sportliche Leiter der Biathleten beim Deutschen Skiverband, am Donnerstag in Schweden.

Der 32 Jahre alte Peiffer war am Mittwoch im Einzelrennen über 20 Kilometer gestürzt und dabei mit dem Kopf auf seine Waffe gefallen. Er trug eine Platzwunde am Kopf und mehrere Prellungen davon. Sein Gewehr brach in zwei Teile und wird nun bei Waffenmeister Sandro Brislinger in Oberhof repariert. «Arnd wird in den nächsten Tagen mit einer Ersatzwaffe hier arbeiten und seine Originalwaffe rechtzeitig zum Training in Hochfilzen wiederhaben», sagte Eisenbichler. In Österreich findet kommende Woche bereits der nächste Weltcup statt.

Noch offen ist, ob Einzel-Weltmeister Peiffer am Samstag (17.30 Uhr/ZDF und Eurosport) zum Abschluss in Östersund auch wirklich Teil der deutschen Männerstaffel sein wird. «Es wird erst am Freitagnachmittag aufgestellt, die Entscheidung liegt ganz bei den Trainern. Für Arnd wäre es nach jetzigem Stand aber theoretisch kein Problem, dass er dabei ist», sagte Eisenbichler.

Peiffer hatte die Mixed-Wettbewerbe zum Auftakt der Saison aufgrund eines Magen-Darm-Infekts verpasst. Nach seinem Unfall in einer Abfahrt musste er im schweren Einzel vorzeitig aussteigen und konnte somit bislang noch kein Rennen in diesem Winter beenden.

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