Biathlon-Trainer
Pichler zu Doping: «Seefeld war Gipfel der Dummheit»

Östersund (dpa) - Biathlon-Trainer Wolfgang Pichler rechnet nach der Doping-Razzia bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld nicht mit weiteren Skandalen bei der Weltmeisterschaft der Skijäger.

Mittwoch, 06.03.2019, 11:23 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 11:26 Uhr
Biathlon-Trainer Wolfgang Pichler geht in Schweden in seine letzte WM, bevor er zurücktreten wird.
Biathlon-Trainer Wolfgang Pichler geht in Schweden in seine letzte WM, bevor er zurücktreten wird. Foto: Sven Hoppe

«Seefeld war schon der Gipfel der Dummheit. Ich hoffe, dass jetzt alle ein bisschen normal denken und nicht irgendetwas drehen wollen», sagte der schwedische Nationalcoach im WM-Ort Östersund. Der gebürtige Ruhpoldinger ergänzte: «Ich denke, hier ist kein guter Platz, um einen Dopingsünder zu finden. So dumm kann keiner sein.»

Der 64 Jahre alte Pichler, einst auch Biathlon-Nationaltrainer in Russland, geht in Schweden in seine letzte WM, bevor er zurücktreten wird. Auch deswegen hofft er in seiner Wahlheimat auf einen sauberen Saison-Höhepunkt. «Keiner wird so dumm sein nach Seefeld. Wenn es noch irgendeinen gibt, der meint, er kann irgendetwas drehen, dann versteht man die Welt nicht mehr», sagte Pichler einen Tag vor dem WM-Start.

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