Anti-Doping-Kampf
Hörmann: Spekulationen um Doping-Razzia bei Biathlon-WM

Östersund (dpa) - Nach der Doping-Razzia bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld hat es offenbar auch Anzeichen für ähnliche Aktionen bei der am Donnerstag in Östersund/Schweden beginnenden Biathlon-WM gegeben.

Montag, 04.03.2019, 11:40 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 11:44 Uhr
Besorgter Blick: DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
Besorgter Blick: DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Foto: Guido Kirchner

«Es gab in Seefeld verschiedene Spekulationen, dass in Östersund eine weitere Aktion geplant sein soll. Aber es gibt keinerlei konkrete Hinweise oder Informationen dazu», sagte Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB)im Interview der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: «Ob also nun im Zusammenhang mit den Erkenntnissen von Erfurt die Ermittlungsbehörden erneut eingreifen, wird sich zeigen, aber ich wage das zu bezweifeln.»

Bei einer Doping-Razzia waren am vergangenen Mittwoch sieben Verdächtige in Seefeld festgenommen worden. Darunter waren fünf Sportler, unter anderem die österreichischen Langläufer Dominik Baldauf und Max Hauke. In Erfurt waren parallel der Sportmediziner Mark S. und ein mutmaßlicher Komplize in Haft genommen worden. Im Zuge der Ermittlungen hat sich die Affäre bereits auf den österreichischen Radsport ausgedehnt. Es wurde nicht ausgeschlossen, dass weitere Sportarten betroffen sein könnten.

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