Doping-Affäre in Seefeld
ÖSV-Präsident Schröcksnadel hinterfragt Razzia-Umstände

Seefeld (dpa) - Der Präsident des Österreichischen Skiverbands Peter Schröcksnadel hat die Umstände der Doping-Razzia von Seefeld hinterfragt.

Sonntag, 03.03.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 16:46 Uhr
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel (l).
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel (l). Foto: Barbara Gindl

«Es kommt mir vor, es war eine getürkte Aktion, wie das inszeniert worden ist, gerade bei der WM», sagte der 77-Jährige. «Man muss nachdenken, ob es nicht eine Gruppe gibt, die uns schaden will», sagte Schröcksnadel in einem ORF-Interview.

Bei einer Doping-Razzia waren am Mittwoch sieben Verdächtige am Rande der Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld festgenommen worden. Darunter waren zwei österreichische, zwei estnische und ein kasachischer Sportler. Zudem wurden parallel in Erfurt der Sportmediziner Mark S. und ein mutmaßlicher Komplize festgenommen.

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