DSV-Funktionär
Hüttel nach Skisprung-Einzel: «Komplett irregulär»

Seefeld (dpa) - Der Sportliche Leiter des Deutschen Skiverbandes, Horst Hüttel, hat die Jury nach dem vom starken Schneefall geprägten  Skisprung-Einzel in Seefeld massiv attackiert.

Freitag, 01.03.2019, 18:35 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 18:38 Uhr
Horst Hüttel, Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes.
Horst Hüttel, Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes. Foto: Hauke-Christian Dittrich

«Der zweite Durchgang war komplett irregulär. Die Geschwindigkeit hat um drei Kilometer pro Stunde nachgelassen», sagte der erzürnte Funktionär nach dem WM-Springen von der Normalschanze, bei dem der Pole Dawid Kubacki vor seinem Landsmann Kamil Stoch und dem Österreicher Stefan Kraft gewann. Der Japaner Ryoyu Kobayashi sowie Deutschlands Top-Springer Karl Geiger hatten als Führende des ersten Durchgangs mit deutlich niedrigeren Geschwindigkeiten kaum noch eine Chance.

Hüttel war außer sich und schimpfte auf die Wettkampfleitung. «Wenn das nicht irregulär ist, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Dafür gibt es ein Wettkampf-Management. Die haben kläglich versagt», sagte er. Auch Bundestrainer Werner Schuster war mit dem zweiten Durchgang nicht einverstanden. «Es ist kein Glanztag für unseren Sport», sagte Schuster.

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