Ski nordisch
DOSB-Chef zu Doping: Keine Hinweise auf Deutsche Athleten

Seefeld (dpa) - DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht auch zwei Tage nach den Doping-Razzien in Erfurt und Seefeld keine Anzeichen für die Verwicklung deutscher Sportler.

Freitag, 01.03.2019, 09:26 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 09:30 Uhr
Nach DOSB-Präsident Alfons Hörmann gibt es keine Hinweise auf Doping bei deutschen Wintersportlern.
Nach DOSB-Präsident Alfons Hörmann gibt es keine Hinweise auf Doping bei deutschen Wintersportlern. Foto: Guido Kirchner

«Nach unserem Kenntnisstand sind weder Nachwuchskader-Athleten noch Top-Athleten Deutschlands aus irgendeiner Sportart mit dem Mediziner in Kontakt», sagte Hörmann im ZDF.

Bei einer Razzia des österreichischen Bundeskriminalamtes bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld waren am Mittwoch sieben Verdächtige verhaftet worden. In Erfurt wurde parallel dazu der Arzt Mark S. und ein mutmaßlicher Komplize festgenommen.

«Wir sind zuversichtlich, dass deutsche Athleten und Athletinnen von diesem Vorgang und von dieser Praxis nicht betroffen sind», sagte der DOSB-Boss. «Aber ich betone immer wieder: Stand heute. Ganz am Ende wird das weitere Verfahren zeigen, wie die Gesamtgemengelage aussieht.»

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