Neuvergabe
Doping-Skandal: Russen wird Biathlon-WM 2021 entzogen

Pyeongchang (dpa) - Die Biathlon-Weltmeisterschaften 2021 werden neu vergeben. Der russische Verband RBU ließ den Zeitpunkt der Rückgabe verstreichen, so dass der Vorstand des Weltverbandes IBU dem Ausrichter in Sibirien die WM entzogen hat, erklärte IBU-Pressesprecher Peer Lange auf Anfrage.

Donnerstag, 02.03.2017, 16:33 Uhr

Die Biathlon-Weltmeisterschaften 2021 müssen neu vergeben werden.
Die Biathlon-Weltmeisterschaften 2021 müssen neu vergeben werden. Foto: Sergei Ilnitsky

Der neue WM-Austragungsort soll 2018 auf dem nächsten IBU-Kongress gewählt werden. Wegen des Skandals um mutmaßliches russisches Staatsdoping hatte die IBU auf einem Außerordentlichen Kongress kurz vor dem WM-Start in Hochfilzen vor drei Wochen entschieden, dass die RBU die Titelkämpfe im sibirischen Tjumen bis zum 24. Februar offiziell zurückgeben soll. Ansonsten werde Russland die WM entzogen. Das ist nun eingetreten.

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