Basketball
Mavericks gewinnen ohne Nowitzki - Auch Schröder siegt

Mit 36 Jahren ist bei Dirk Nowitzki noch lange nicht Schluss, aber der Basketball-Star darf auch mal eine Pause machen. Seine Dallas Mavericks haben dennoch ihr Mini-Tief überwunden.

Sonntag, 30.11.2014, 12:23 Uhr

Dennis Schröder scorte wieder zweistellig. Foto: Erik S. Lesser
Dennis Schröder scorte wieder zweistellig. Foto: Erik S. Lesser Foto: dpa

Philadelphia (dpa) - Die Dallas Mavericks kommen auch mal ohne ihren deutschen Superstar Dirk Nowitzki zurecht. Der Meister von 2011 feierte in der nordamerikanischen Profiliga NBA ein 110:103 bei Schlusslicht Philadelphia 76ers - der neunte Sieg in den vergangenen elf Spielen.

Der 36-jährige Würzburger wurde dabei von Trainer Rick Carlisle geschont. «Es ist eine lange Saison und wir wollen ihn so frisch wie möglich halten», sagte der Coach. Am Tag zuvor hatte Nowitzki die Rolle des strahlenden Helden seinem Teamkollegen Monta Ellis überlassen, der beim 106:102-Erfolg bei den Toronto Raptors glänzte.

Die formverbesserten Atlanta Hawks mit Aufbauspieler Dennis Schröder gewannen erst mit 100:91 gegen die New Orleans Pelicans und dann klar mit 105:75 gegen die Charlotte Hornets. Der deutsche Nationalspieler kam jeweils 17 Minuten zum Einsatz, ihm gelangen dabei elf und zwölf Zähler. Zum siebten Mal in dieser Saison punktete der 21-Jährige nun zweistellig. «Die Jungs haben sich wirklich reingehauen und standen in der Defensive sehr gut», lobte Hawks-Trainer Mike Budenholzer sein Team.

Die Mavericks scheinen ihr Mini-Tief mit zwei Niederlagen gegen Houston und New York überwunden zu haben. Die Texaner liegen mit 13 Erfolgen aus 18 Partien derzeit sicher in den Playoffplätzen der Western Conference. «Wir hatten zuletzt ein wenig Probleme zu Hause», bekannte Coach Carlisle nach dem Erfolg in Toronto, dem ersten von vier Auswärtsspielen in Serie.

«Sie sind ein großartiges Team, sie sind immer wieder zurückgekommen», lobte Nowitzki die Kanadier, die beste Mannschaft der Eastern Conference. «Aber wir haben genug Aktionen gezeigt, um das Spiel nach Hause zu bringen. Es war eine spaßige Herausforderung für uns.»

Der Würzburger versenkte zwar als 23. Spieler der NBA seinen 1500. Dreier, hatte mit sechs von 19 getroffenen Feldwürfen und 15 Punkten aber einen persönlich eher durchwachsenen Freitagabend. Stattdessen trumpfte Ellis vor allem im abschließenden Viertel groß auf. Der schnelle Guard erzielte 15 seiner insgesamt 30 Punkte im Schlussabschnitt, dabei verbuchte er alleine zehn Zähler in Serie zum zwischenzeitlichen 97:83.

In Philadelphia bekleckerten sich die «Mavs» tags darauf nicht mit Ruhm. Für die 76ers, das schlechteste Team der Liga, war es die 16. Niederlage nacheinander in dieser Saison. Bester Werfer für Dallas war Tyson Chandler mit 20 Punkten und 13 Rebounds. «Wir wussten, dass wir gegen ein Team antreten müssen, das mit viel Feuer und Herz spielen wird und das taten sie auch», sagte Carlisle.

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