US Open
Alexander Zverev will Gunst der Stunde in New York nutzen

Die Chance ist so groß wie bislang nie: Kein Djokovic, kein Nadal, kein Federer - in New York wird es einen neuen Champion geben. Alexander Zverev hat das Zeug dazu, die Gunst der Stunde zu nutzen.

Dienstag, 08.09.2020, 05:01 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 05:04 Uhr
Alexander Zverev in Aktion. Für Zverev sind es schon jetzt die besten US Open seiner Karriere.
Alexander Zverev in Aktion. Für Zverev sind es schon jetzt die besten US Open seiner Karriere. Foto: Seth Wenig

New York (dpa) - Nach der Disqualifikation des Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic zählt Alexander Zverev bei den US Open endgültig zum Favoritenkreis.

Die deutsche Nummer eins hat sich in New York bislang von Spiel zu Spiel gesteigert und strebt an diesem Dienstag (zweites Spiel nach 18.00 Uhr/Eurosport) gegen den Kroaten Borna Coric in sein erstes Halbfinale bei den US Open. «Nun wird es einer der Jungen sein, der das Ding gewinnt», sagte Zverev zur neuen Ausgangslage nach dem Aus für Topfavorit Djokovic.

Für Zverev sind es schon jetzt die besten US Open seiner Karriere. Doch damit will sich der 23-Jährige nicht zufrieden geben. Nach dem Halbfinale bei den Australian Open im Januar soll es nun beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Tennis-Jahres noch weiter gehen.

Doch zunächst einmal wartet die schwere Aufgabe gegen Coric auf Zverev. Seine Bilanz gegen den Kroaten ist negativ, von vier Partien hat der gebürtige Hamburger drei verloren. So auch 2017 in Flushing Meadows, als sich Zverev in der zweiten Runde in vier Sätzen geschlagen geben musste.

Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker traut Zverev in diesem Jahr aber den großen Coup zu. «Es ist sicher eine Chance für ihn, aber es ist eine Chance für jeden, der noch übrig ist im Turnier. Er wird noch viele Chancen haben, einen Grand Slam zu gewinnen, er könnte hier bei den US Open anfangen», sagte Becker über die deutsche Nummer eins.

Entscheidend sei nun, welcher Spieler in dieser speziellen Situation ohne Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer am besten mit dem Druck umgehen könne. «Es kann nervenaufreibend sein, diese einmalige Chance zu haben», sagte der dreimalige Wimbledon-Sieger Becker.

© dpa-infocom, dpa:200908-99-469882/2

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