Langfristiges Projekt
Berlins Turnierdirektorin Rittner: «Noch relativ entspannt»

Berlin (dpa) - Turnierdirektorin Barbara Rittner macht sich um die Zukunft des neuen Berliner Rasen-Events auch im Falle einer Absage in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie keine Sorgen.

Dienstag, 24.03.2020, 07:37 Uhr aktualisiert: 24.03.2020, 07:40 Uhr
Barbara Rittner ist die Direktorin des Rasenturniers in Berlin.
Barbara Rittner ist die Direktorin des Rasenturniers in Berlin. Foto: Ina Fassbender

«In Berlin haben wir unglaubliches Glück, weil wir einen Titelsponsor (bett1) gefunden haben, der komplett hinter uns steht. Das Turnier ist ein Projekt, das langfristig geplant ist», sagte Rittner in einem am Montagabend veröffentlichten Interview dem Eurosport-Podcast «Extra Time» und ergänzte: «Unser Sponsor sagt: «Sollte das Turnier in diesem Jahr ausfallen, dann sind wir traurig, freuen uns aber auf 2021.» Deswegen sind wir noch relativ entspannt.»

Die Damenchefin im Deutschen Tennis Bund und ehemalige Fed-Cup-Kapitänin fürchtet aber, dass «andere, kleinere Turniere sicherlich kaputtgehen» werden. «Ein Ausfall kostet viel Geld. Das werden nicht alle überleben», sagte die 46 Jahre alte Rittner.

Die Herren-Organisation ATP und die Damen-Tour WTA hatten zuletzt mitgeteilt, dass wegen der Coronavirus-Krise bis einschließlich 7. Juni nicht gespielt werde. Die mit 765.000 Euro dotierte WTA-Veranstaltung in Berlin ist vom 15. bis 21. Juni geplant.

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