Cas
Wada akzeptiert Halbierung der Russland-Sperre

Montreal (dpa) - Die Welt-Anti-Doping-Agentur wird die Halbierung der Sperre Russlands nicht vor dem Schweizer Bundesgericht anfechten, teilte die Wada mit. Zuvor hatte bereits Russland angekündigt, keine weiteren rechtlichen Schritte einleiten zu wollen.

Dienstag, 02.02.2021, 20:47 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 20:50 Uhr
Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte die ursprünglich auf vier Jahre angelegte Sperre Russlands halbiert.
Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte die ursprünglich auf vier Jahre angelegte Sperre Russlands halbiert. Foto: Frank May

Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte am 17. Dezember die ursprünglich auf vier Jahre angelegte Sperre Russlands halbiert. Damit bleibt die Sport-Großmacht von den Olympischen Spielen 2021 in Tokio und den Winterspielen 2022 in Peking ausgeschlossen. Unbelastete Sportler des Landes können in diesem Zeitraum bei Großereignissen aber als neutrale Athleten antreten. Dafür müssen sie gewisse Anti-Doping-Bedingungen erfüllen. Die russische Hymne darf nicht gespielt oder gesungen werden, die russische Fahne nicht auf der Teamkleidung getragen oder gehisst werden.

Auslöser für den Bann war, dass Russland eingeforderte Dopingdaten aus dem Moskauer Labor aus den Jahren 2012 bis 2015 vor der Übergabe an die Wada manipuliert und gefälscht haben soll. Sie enthalten Beweise für den Sportbetrug zahlreicher russischer Athleten, der mit Hilfe des Staates systematisch gelenkt, gedeckt und vertuscht wurde.

© dpa-infocom, dpa:210202-99-275004/2

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