FIFA-Präsident
Infantino will weitrechenden Investoreneinfluss bei Club-WM

Zürich (dpa) - FIFA-Präsident Gianni Infantino plant einem Bericht zufolge einen viel weitreichenderen Einfluss von Investoren auf die neue Club-WM als bislang bekannt.

Freitag, 13.12.2019, 20:55 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 20:58 Uhr
Mächtigster Mann des Weltfußballs: FIFA-Präsident Gianni Infantino.
Mächtigster Mann des Weltfußballs: FIFA-Präsident Gianni Infantino. Foto: -

Eine interessierte Partei könne unter anderem Vorschläge zu Parametern wie «der Häufigkeit, des Formats, der Qualifikationsmodalitäten und der beteiligten Teams», machen, heißt es in der Ausschreibung des Weltverbands für die Club-WM 2021, über die die «Süddeutsche Zeitung» berichtet.

Die Premiere des reformierten Wettbewerbs mit 24 Mannschaften findet in zwei Jahren in China statt. Die FIFA hatte bereits mitgeteilt, dass sie Vermarktungsoptionen rund um den neuen Wettbewerb prüfe. Zahlreiche Firmen hätten ihr Interesse an der Club-WM angemeldet und seien nun eingeladen, ihre Investitionsvorschläge für die Vermarktung abzugeben, hieß es in einer Mitteilung des Weltverbands vom 7. Dezember. Die FIFA will demnach verschiedene Modelle prüfen.

Das Turnier, das derzeit mit sieben Teams in Katar stattfindet, war im vergangenen März gegen den Widerstand aus Europa reformiert worden. Infantino sprach nach dem einstimmigen Beschluss von einer «historischen Entscheidung». Die Club-WM 2021 wird den Confed Cup ersetzen, der im Jahr vor der Winter-WM 2022 in Katar aufgrund der enormen Hitze am Persischen Golf ohnehin nicht im Sommer hätte stattfinden können. Geplant ist eine Ausrichtung alle vier Jahre.

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