WFCA
Real Madrid führt neue Clubvereinigung an

Zürich (dpa) - Unter der Führung von Real Madrid soll die neue Welt-Clubvereinigung WFCA die Interessen internationaler Fußball-Spitzenvereine bei der FIFA vertreten.

Freitag, 15.11.2019, 17:57 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 18:00 Uhr
Real Madrids Präsident Florentino Perez wurde am FIFA-Sitz in Zürich zum WFCA-Präsidenten gewählt.
Real Madrids Präsident Florentino Perez wurde am FIFA-Sitz in Zürich zum WFCA-Präsidenten gewählt. Foto: Javier Lopez

Erstes Ziel des Gremiums sei es, das neue Format der Club-WM zu einem Erfolg zu machen, hieß es in einer Mitteilung. «Diese neue Vereinigung wird ein glaubwürdiger und ernster Ansprechpartner für die FIFA für alle Angelegenheiten sein, die die Clubs betreffen», sagte Real-Clubchef Florentino Perez, der am FIFA-Sitz in Zürich zum WFCA-Präsidenten gewählt wurde.

Unter den acht Gründungsmitgliedern ist kein Bundesligist. Vertreten sind neben Real der AC Mailand, Auckland City FC aus Neuseeland, die Boca Juniors und River Plate aus Argentinien, Club America aus Mexiko, Guangzhou Evergande aus China sowie TP Mazembe aus dem Kongo. Weitere Mitglieder, die ein Interesse an der Teilnahme an der Club-Weltmeisterschaft haben, sollen hinzukommen.

Die Premiere der reformierten Club-WM mit 24 Mannschaften findet 2021 in China statt. Das Turnier wird den Confed Cup ersetzen, der im Jahr vor der Winter-WM 2022 in Katar aufgrund der enormen Hitze am Persischen Golf ohnehin nicht im Sommer hätte stattfinden können. Geplant ist eine Ausrichtung alle vier Jahre.

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