Winter-Paralympics
Paralympics: Entscheidung über russischen Komplettauschluss

Bonn (dpa) - Das Internationale Paralympische Komitee gibt am diesem Montag in Bonn seine Entscheidung über einen möglichen Komplettausschluss der russischen Sportler von den Winter-Paralympics in Südkorea bekannt.

Sonntag, 28.01.2018, 20:07 Uhr

Russische Athleten tragen die russische Nationalflagge während der Abschlussfeier der Paralympischen Spiele 2014.
Russische Athleten tragen die russische Nationalflagge während der Abschlussfeier der Paralympischen Spiele 2014. Foto: Sergei Chirikov

Wegen des mutmaßlich staatlich orchestrierten Dopingsystems unter anderem bei den Winterspielen 2014 in Sotschi hatte das IPC bereits bei den Sommer-Paralymics 2016 in Rio einen Komplett-Ausschluss der russischen Behindertensportler beschlossen.

Eigentlich sollte schon am 20. Dezember 2017 die Entscheidung fallen. Das IPC hatte sie dann aber bis Ende Januar aufgeschoben. Für eine Aufhebung seiner Suspendierung müsste das Russische Paralympische Komitee mehrere geforderte Kriterien erfüllen, darunter die Anerkennung des McLaren-Reports und die Wiederherstellung der Anti-Doping-Agentur RUSADA. Das ist bisher nicht geschehen.

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