Vorwurf: Terrorpropaganda
Freigesprochener Naki: «Lasse mich nicht mundtot machen»

Berlin (dpa) - Der frühere Bundesligaprofi Deniz Naki will auch nach seinem Freispruch in der Türkei weiter politisch Stellung beziehen. «Ich gehe diesen Weg weiter, lasse mich nicht mundtot machen», sagte der 27-Jährige der «Bild»-Zeitung.

Mittwoch, 09.11.2016, 09:18 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.11.2016, 09:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 09.11.2016, 09:18 Uhr
Deniz Naki (m.) möchte weiterhin politisch Stellung beziehen.
Deniz Naki (m.) möchte weiterhin politisch Stellung beziehen. Foto: Str

Der ehemalige Spieler des FC St. Pauli und des SC Paderborn war in der Türkei wegen angeblicher Terrorpropaganda für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK angeklagt, nun jedoch freigesprochen worden. Nach einem Sieg seines Vereins Amed SK hatte er im Januar in einem sozialen Netzwerk geschrieben, der Erfolg sei jenen Menschen gewidmet, «die bei den Grausamkeiten, die seit über 50 Tagen auf unserem Boden stattfinden, getötet oder verletzt wurden».

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