Wegen Doping-Sanktionen
Russische Boxer drohen mit Olympia-Boykott

Moskau (dpa) - Russlands Boxer drohen mit dem Boykott der Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Sie fordern, die Doping-Sanktionen aufzuheben, die sie zu einem Start als neutrale Athleten zwingen würden. «Sie sagten, sie würden nicht ohne unsere Flagge und Hymne gehen», sagte Umar Kremlew, der Generalsekretär der Russischen Boxföderation, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP.

Mittwoch, 11.12.2019, 16:10 Uhr aktualisiert: 11.12.2019, 16:14 Uhr
Russlands Boxer wollen in Tokio nicht unter neutraler Flagge kämpfen.
Russlands Boxer wollen in Tokio nicht unter neutraler Flagge kämpfen. Foto: Pavel Golovkin

Die osteuropäischen Sportler reagierten damit auf den Beschluss der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vom Montag, wegen manipulierter Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor eine Vierjahressperre gegen Russland zu verhängen. In dieser Zeit dürfen russische Athleten nur unter neutraler Fahne bei Olympischen Spielen wie im Sommer 2020 in Tokio und im Winter 2022 in Peking sowie bei Weltmeisterschaften starten.

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