Box-WM
Klitschko sieht Chance für Menschenrechte in Saudi-Arabien

Leipzig (dpa) - Der WM-Kampf zwischen Anthony Joshua und Andy Ruiz Jr. kann nach Ansicht von Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko die Menschrechtssituation in Saudi-Arabien verbessern.

Mittwoch, 25.09.2019, 12:10 Uhr aktualisiert: 25.09.2019, 12:14 Uhr
Ex-Box-Weltmeister: Wladimir Klitschko.
Ex-Box-Weltmeister: Wladimir Klitschko. Foto: Kerstin Joensson

«Sicher, Saudi-Arabien steht in der Kritik. Aber wie sagte Nelson Mandela: 'Der Sport hat die Kraft, die Welt zum Guten zu verändern.' Ich hoffe, ein Weltereignis wie die Box-WM hilft den Menschen dort, freier leben zu können», sagte Klitschko der «Bild»-Zeitung.

Der Rückkampf zwischen Weltmeister Ruiz und dem entthronten Joshua findet am 7. Dezember in Diriyya, einem Vorort von Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad statt. Der ehemalige Vierfachweltmeister Joshua hatte Anfang Juni in New York überraschend die Titel der großen Verbände IBF, WBO und WBA sowie der weniger bedeutsamen IBO an Ruiz verloren. Dass das Re-Match in Saudi-Arabien steigt, hatte aufgrund der Menschenrechtssituation in dem Königreich zu erheblicher Kritik geführt.

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