Radsport-Hoffnungsträger
Maximilian Schachmann: «WM hat nicht an Wert verloren»

Imola (dpa) - Der deutsche Radsport-Hoffnungsträger Maximilian Schachmann hält die Straßenrad-Weltmeisterschaften 2020 für genauso wichtig wie sonst.

Mittwoch, 23.09.2020, 07:12 Uhr aktualisiert: 23.09.2020, 07:14 Uhr
Vergleicht den WM-Parcours mit Start und Ziel auf der Autorennstrecke von Imola mit den Ardennen-Klassikern: Maxilian Schachmann.
Vergleicht den WM-Parcours mit Start und Ziel auf der Autorennstrecke von Imola mit den Ardennen-Klassikern: Maxilian Schachmann. Foto: Jan Woitas

«An Bedeutung verliert die WM für mich nicht. Ich denke, dass immer noch sehr viele gute Fahrer am Start sind. Die Tour hat gezeigt, wie extrem hoch das Niveau 2020 ist. Es geht immer noch um das Regenbogentrikot. Die WM hat nicht an Wert verloren», sagte Schachmann der Deutschen Presse-Agentur vor den Wettbewerben im italienischen Imola. Weil die WM (24. bis 27. September) nur wenige Tage nach dem Ende der Tour de France beginnt, haben diesmal einige starke Fahrer ihre Teilnahme abgesagt.

So muss Schachmann in Imola beispielsweise auf seine beiden Kollegen Emanuel Buchmann und Lennard Kämna verzichten. Für den 26 Jahre alten Berliner kam eine Absage nicht in Frage. Schachmann vergleicht den WM-Parcours mit Start und Ziel auf der Autorennstrecke von Imola mit den Ardennen-Klassikern, bei denen der Profi von Bora-hansgrohe 2019 mit einem dritten Platz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich geglänzt hat. «Ich bin nach wie vor der Mann fürs Finale, denke ich», erklärte Schachmann zu seiner Rolle im deutschen Team.

© dpa-infocom, dpa:200922-99-668188/3

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