16. Etappe
Das bringt der Tag bei der Tour de France

Nach harten Bergetappen wartet heute wieder ein Teilstück für die explosiven Sprinter. Sagan, Viviani und Groenewegen sind gefragt. Für die Top-Fahrer dürfte es ein Tag zum Verschnaufen werden.

Dienstag, 23.07.2019, 07:56 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 07:58 Uhr
Julian Alaphilippe startet im gelben Trikot des Gesamtführenden in die 16. Etappe der Tour de France.
Julian Alaphilippe startet im gelben Trikot des Gesamtführenden in die 16. Etappe der Tour de France. Foto: Yorick Jansens

Nimes (dpa) - Ab in die letzte Woche! Die 16. Etappe der Tour de France mit Start und Ziel in Nimes dürfte dabei heute (13.30 Uhr/One und Eurosport) noch eines der leichteren Teilstücke für die Radprofis sein.

Nach einem harten Wochenende in den Pyrenäen und dem Ruhetag in Nimes sind nun wieder die explosiven Sprinter gefragt. Für Emanuel Buchmann und die weiteren Top-Favoriten ist die Etappe nur ein Vorbereitungstag in Richtung Alpen.

ETAPPE: So flach war kaum eine andere Etappe. Die 177 Kilometer, die von Nimes über Lédignan, Alès und Remoulins zurück nach Nimes führen, beinhalten kaum knifflige Passagen. Nach 96 Kilometern ist ein Anstieg der vierten und niedrigsten Kategorie zu überwinden, das dürfte für das Peloton kein Problem sein.

FAVORITEN: Die Sprinter-Teams werden alles dafür tun, in Nimes für eine Massenankunft zu sorgen. Tony Martins Team Jumbo-Visma (für Dylan Groenewegen) und Lotto-Soudal (für Caleb Ewan) stehen dabei genauso in der Verantwortung wie das deutsche Team Bora-hansgrohe, das für den dreimaligen Weltmeister Peter Sagan fährt. Bei den Massenankünften war Sagan gegen die Top-Sprinter bisher abe meist ohne große Chancen, das könnte sich an diesem Dienstag ändern.

DEUTSCHE: Abgesehen von Emanuel Buchmanns vierten Plätzen am Tourmalet und in Foix Prat d'Albis bleiben absolute Top-Platzierungen der deutschen Radprofis bislang aus. Tony Martin schenkte das Zeitfahren ab, Routinier Andre Greipel fehlte in den Massensprints genauso die Endgeschwindigkeit wie dem inzwischen ausgestiegenen Rick Zabel. Gibt es noch einen deutschen Etappensieg? An diesem Dienstag spricht nichts dafür.

DAS GELBE TRIKOT: Frankreichs Publikumsliebling Julian Alaphilippe dürfte das «Maillot Jaune» einen weiteren Tag verteidigen. Auf der flachen Etappe besteht im Normalfall keine Gefahr für Attacken der Verfolger. Erst am Donnerstag, wenn es nach Valloire geht, kommen die Klassement-Fahrer wieder so richtig ins Spiel.

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