«German Masters» in Stuttgart
Was bei Deutschlands größtem Hallen-Reitturnier wichtig ist

Stuttgart (dpa) - Alle Weltmeister sind da. Das Reitturnier «German Masters» in Stuttgart bietet eine in Deutschland einmalige Vielfalt. Die Gold-Gewinner in drei olympischen Pferdesport-Disziplinen reiten am Wochenende in der Schleyer-Halle.

Donnerstag, 15.11.2018, 09:46 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 09:43 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 15.11.2018, 09:46 Uhr
Das Reitturnier «German Masters» in Stuttgart bietet eine in Deutschland einmalige Vielfalt. Foto (2015): Christoph Schmidt
Das Reitturnier «German Masters» in Stuttgart bietet eine in Deutschland einmalige Vielfalt. Foto (2015): Christoph Schmidt Foto: Christoph Schmidt

Was man sonst noch wissen muss:

Welchen Stellenwert hat Stuttgart?

Die Veranstaltung ist Deutschlands größtes Hallen-Reitturnier. Für die deutschen Springreiter ist Stuttgart das erste Heimspiel der Weltcup-Saison. Sie wollen bei der Veranstaltung Geld verdienen und am Sonntag wichtige Weltcup-Punkte sammeln. Auch die Dressur hat Weltcup-Status.

Wie steht es im Weltcup der Springreiter?

Die deutschen Reiter haben bei den bisherigen vier Stationen einen Sieg durch Daniel Deußer in Verona gefeiert. Gut in die Weltcup-Saison gestartet ist auch Hans-Dieter Dreher aus Eimeldingen, der in Oslo und Helsinki Punkte sammelte und im Ranking auf Platz vier liegt. Es führt der Schweizer Martin Fuchs vor Kevin Staut (Frankreich) und Steve Guerdat (Schweiz).

Wie funktioniert die Serie?

Stuttgart ist die fünfte von 13 Stationen der Westeuropa-Liga. Bei den einzelnen Etappen, zu denen im Januar auch Leipzig zählt, können die Reiter Punkte sammeln, um sich einen der 18 Startplätze für das Finale zu sichern. Erst beim Final-Turnier im April in Göteborg wird der Weltcup-Sieger ermittelt.

Was lockt die Springreiter noch?

Das Turnier in der Schleyerhalle bietet neben dem Weltcup mit dem namensgebenden Master eine weitere hoch dotierte Prüfung. Insgesamt locken bei neun internationalen Prüfungen ein Preisgeld von 322 500 Euro und zwei Autos im Wert von zusammen 145 000 Euro.

Wie steht es im Dressur-Weltcup?

Stuttgart ist neben Neumünster eine der zwei deutschen Stationen des Weltcups und bietet zudem noch das Master. Im Weltcup führt nach zwei von zehn Etappen Benjamin Werndl aus Tuntenhausen vor Dorothee Schneider (Framersheim). Isabell Werth reitet in Stuttgart auch im Weltcup, erhält aber keiner Punkte - als Titelverteidigerin ist sie automatisch für das Finale qualifiziert.

Was bietet Stuttgart noch?

Das Publikum bekommt Sport, Shows und fast alle Stars geboten. In der Schleyerhalle reiten die Weltmeisterinnen im Springen (Simone Blum), in der Dressur (Isabell Werth) und in der Vielseitigkeit (Rosalind Canter). Publikumsliebling Michael Jung fehlt allerdings, denn der Olympia-Sieger ist verletzt.

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