Rotationsverfahren als Idee
Debatte um Formel-1-Zukunft von Traditionsstrecken

Hockenheim (dpa) - In der Debatte um die Formel-1-Zukunft von Traditionsstrecken haben die Betreiber des Hockenheimrings ein Alternativmodell ins Gespräch gebracht.

Dienstag, 23.07.2019, 06:11 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 06:14 Uhr
Die Zukunft der Rennen auf Formel-1-Traditionsstrecken in Barcelona, Mexiko und auch Hockenheim ist ungewiss.
Die Zukunft der Rennen auf Formel-1-Traditionsstrecken in Barcelona, Mexiko und auch Hockenheim ist ungewiss. Foto: Jan Woitas

«Ich könnte mir ein Rotationsverfahren vorstellen. Sollte die Anzahl der Rennen einer Saison nicht erhöht werden, könnten europäische Traditionsstrecken beispielsweise mit einer angepassten Gebühr alle zwei oder drei Jahre im Wechsel einen Grand Prix austragen», sagte Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler der Deutschen Presse-Agentur.

Der Formel-1-Rennkalender 2020 soll wie in diesem Jahr 21 Grand Prix umfassen. Hanoi in Vietnam und Zandvoort in den Niederlanden kommen neu hinzu. Ungewiss ist die Zukunft der Rennen in Barcelona, Mexiko und Hockenheim. Auch der Vertrag von Monza läuft aus, es gibt jedoch eine grundsätzliche Vereinbarung für weitere Rennen bis 2024. Deutschland dürfte nach derzeitigem Stand 2020 keinen Platz mehr im Rennkalender bekommen.

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