Magenkrämpfe
10.000-Meter-Läuferin Reh nach bitterem WM-Aus wohlauf

Doha (dpa) - Lauftalent Alina Reh ist nach ihrem aufsehenerregenden Aus im 10.000-Meter-Lauf bei der Leichtathletik-WM wieder wohlauf.

Sonntag, 29.09.2019, 14:22 Uhr aktualisiert: 29.09.2019, 14:24 Uhr
Alina Reh musste nach ihrer Aufgabe im 10.000-Meter-Finale mit einem Rollstuhl von der Laufbahn gefahren.
Alina Reh musste nach ihrer Aufgabe im 10.000-Meter-Finale mit einem Rollstuhl von der Laufbahn gefahren. Foto: Oliver Weiken

«Mein Bauch ist noch etwas flau, aber sonst geht es mir körperlich gut», sagte die 22-Jährige vom SSV 1846 Ulm in Doha. Reh war nach 13 von 25 Runden mit Magenkrämpfen ausgestiegen. Sie krümmte sich plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf der Bahn und wurde mit dem Rollstuhl in die Stadion-Katakomben gebracht.

Reh hatte sogar in den Anfangsrunden bei nicht zu hohem Tempo überraschend die Führung übernommen, fiel dann aber deutlich zurück. «Die Bauchkrämpfe kamen gestern ziemlich schlagartig. Ich kannte das schon, aber eher von ruhigeren Läufen, nicht bei hoher Geschwindigkeit, daher war ich ziemlich in Panik», erklärte die mehrfache Junioren-Europameisterin und räumte ein: «Vom Kopf her ist es jetzt schwierig, ich brauche noch ein bisschen, um das für mich zu sortieren.»

Die Ursache der Magenprobleme sind nach Angaben des deutschen Teamarztes Andrew Lichtenthal noch ungeklärt. Reh war bei ihrem WM-Debüt 2017 in London im Vorlauf über 5000 Meter ausgeschieden. Bei der EM 2018 in Berlin belegte sie Rang vier.

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