Internat. Sportgerichtshof
Staatsdoping: CAS sperrt zwölf russische Leichtathleten

Lausanne (dpa) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat Hochsprung-Olympiasieger Iwan Uchow und elf weitere russische Leichtathleten wegen Dopings mit Wettkampfsperren zwischen zwei und acht Jahren bestraft, teilte der CAS in Lausanne mit.

Freitag, 01.02.2019, 17:52 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 17:56 Uhr
Hochsprung-Olympiasieger 2012: Der Russe Iwan Uchow wurde vom CAS gesperrt.
Hochsprung-Olympiasieger 2012: Der Russe Iwan Uchow wurde vom CAS gesperrt. Foto: Kerim Okten

Uchow, der 2012 in London Olympia-Gold gewonnen hatte, wurde für vier Jahre suspendiert, die Hammerwerferin Tatjana Lisenko sogar für acht Jahre.

Grundlage der CAS-Urteile sind die Ergebnisse von WADA-Ermittler Richard McLaren zum Doping-Skandal in Russland sowie Daten aus dem Moskauer Analyselabor. Seit November 2015 ist der russische Leichtathletik-Verband (RUSAF) wegen des Skandals aus dem Weltverband IAAF ausgeschlossen. Die zwölf gesperrten Athleten hätten «am Dopingprogramm mit anabolen Steroiden teilgenommen und/oder von diesen Methoden profitiert», betonte der CAS in seinem Statement.

Uchow wurde mit Wirkung vom Freitag für vier Jahre gesperrt; seine Ergebnisse zwischen dem 16. Juli 2012 und dem 31. Dezember 2015 wurden annulliert. Zu den gesperrten Athleten gehören auch die Olympia-Dritte im Weitsprung, Swetlana Schkolina, sowie Ljukman Adams, der 2014 bei der Hallen-WM 2014 den Dreisprung-Titel gewann.

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