Ehemaliger Bundestrainer
Heiner Brand sorgt sich um Handball-Nachwuchs

Kronau (dpa) - Ex-Bundestrainer Heiner Brand sorgt sich um den Handball-Nachwuchs: «Mich erschreckt im Augenblick, wie viele junge Spieler schwer verletzt sind bei uns.»

Dienstag, 12.11.2019, 22:34 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 22:38 Uhr
Sorgt sich um den deutschen Handball-Nachwuchs: Heiner Brand.
Sorgt sich um den deutschen Handball-Nachwuchs: Heiner Brand. Foto: Patrick Seeger

«Alle unsere Top-Talente haben schon schwere Verletzungen gehabt», sagte der 67-Jährige bei einer Podiumsdiskussion des Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen im nordbadischen Kronau.

Die deutschen Nationalspieler Tim Suton, Simon Ernst und Sebastian Heymann laborieren gerade alle an einem Kreuzbandriss, zuvor hatte sich diese Verletzung auch schon Julius Kühn zugezogen. «Ich frage mich, was ist die Ursache? Es wäre an der Zeit, dass der Deutsche Handballbund und die Vereine sich zusammensetzen und überlegen, was machen wir mit den Jugendlichen», sagte Brand. «Trainieren sie zu viel, trainieren sie zu hart? Spielen sie in zu vielen Mannschaften, weil sie in der Jugend sowie in der ersten und zweiten Herrenmannschaft spielen. Es kann so nicht weitergehen.»

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