«Süddeutsche Zeitung»
Löw und DFB könnten Vertrag schon 2020 beenden

Amsterdam (dpa) - Joachim Löw und der Deutsche Fußball-Bund könnten ihren Vertrag schon 2020 beenden. Der Bundestrainer und der DFB hätten eine entsprechende Klausel in ihren Kontrakt eingebaut, berichtete die Süddeutsche Zeitung online.

Freitag, 12.10.2018, 21:36 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 21:32 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 21:36 Uhr
Der Bundestrainer und der DFB haben laut Medienberichten im Vertrag eine für 2020 gültige Ausstiegsklausel vereinbart.
Der Bundestrainer und der DFB haben laut Medienberichten im Vertrag eine für 2020 gültige Ausstiegsklausel vereinbart. Foto: Ina Fassbender

«Löws Vertrag mit dem DFB gilt bis 2022, nach der EM 2020 haben die beiden Parteien aber jeweils ein Ausstiegsrecht», heißt es in dem Bericht. Eine Bestätigung gab es von beiden Seiten nicht.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte vor der desaströs verlaufenden Fußball-WM im vergangenen Sommer in Russland den Vertrag mit dem Bundestrainer überraschend bis ins WM-Jahr 2022 verlängert.

Löw hatte nach der Heim-WM 2006 die Nachfolge von Bundestrainer Jürgen Klinsmann übernommen und die deutsche Nationalmannschaft bei allen Turnieren vor der WM 2018 mindestens ins Halbfinale geführt. Nach dem historischen Vorrunden-Aus in Russland hatte sich das DFB-Präsidium für die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem 58 Jahre alten Löw ausgesprochen.

Löw fühlt sich vor den beiden Nations-League-Spielen am Samstag (20.45 Uhr/ZDF) und drei Tage später in Paris gegen Weltmeister Frankreich nicht unter besonderem Druck, obwohl der Abstieg auf der Liga A droht. Der Bundestrainer sieht die Europameisterschaft als wesentlich wichtiger an. Vom Abschneiden 2020 soll die weitere Arbeit Löws beim DFB abhängen.

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