8:0 gegen San Marino
Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Serravalle (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat wie erwartet auch das WM-Qualifikationsspiel in San Marino souverän gewonnen. 

Freitag, 11.11.2016, 22:47 Uhr

Serge Gnabry glänzte im Spiel gegen San Marino mit drei Toren.
Serge Gnabry glänzte im Spiel gegen San Marino mit drei Toren. Foto: Ettore Ferrari

ter Stegen : Das Schwierigste war für ihn, bei dem Dauerregen nicht einzufrieren. Über 90 Minuten komplett beschäftigungslos!

Hummels: Der Münchner spielte praktisch Libero: Viel auszuputzen hatte er aber nicht. Seine Diagonalbälle verpufften im Sturm.

Henrichs: Der Neuling agierte mutig: Erster Schuss (2.) auf das San-Marino-Tor. Immer mit Zug nach vorn. Noch einige Fehler zu viel.

Khedira: Eröffnete aus Mittelstürmer-Position den Torreigen - sein zweites Quali-Tor nach Nordirland . Es blieb seine beste Szene.

Hector: Als Linksaußen immer im Vorwärtsgang, auch ein paar Fehler stoppten ihn nicht. Erster Tore-Doppelpack im Adler-Trikot.

Kimmich: Als Innenverteidiger konnte er seine Stärken nicht so ausspielen. Spielte aber konzentriert. Schöne Vorbereitung des 4:0.

Müller: Nach zwei Quali-Doppelpacks diesmal ähnlich wie in der Liga: bemüht, etwas fahrig, ohne Glück. Kurz vor Schluss war er nah dran.

Gündogan: Ordnete das Spiel, gut seine langen vertikalen Bälle. Bereitete mit Dynamik Chancen vor und suchte selbst den Abschluss.

Götze: Einer der Besten. Spritzte immer wieder in die Zwischenräume, legte geschickt ab. Nur der eigene Abschluss fehlte (33.).

Gnabry: Traf in seinem ersten Spiel gleich dreifach! Sofort integriert! Schnell, gut im Zweikampf. Der Auffälligste im Team.

Gomez: Unglücklich, schwerfällig, noch nicht wieder in EM-Form! Als er traf, wurde Abseits entschieden. Mit Oberschenkelblessur raus.

Volland: Durfte 20 Minuten mitmachen. Besetzte das Angriffszentrum - und traf sofort zum 8:0. DFB-Tordebüt für den Leverkusener.

Meyer: Vierter A-Einsatz für den Schalker. Auch ein doppelter Bänderriss stoppte seinen Ehrgeiz nicht. Ein Mann für die Zukunft.

Goretzka: Auf sein zweites Spiel bei Löw musste der Schalker über zwei Jahre warten. Kam in der Schlussphase für Khedira.

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