Premiership
Erstmals seit zehn Jahren: Rangers schottischer Meister

Glasgow (dpa) - Die Glasgow Rangers sind erstmals seit 2011 wieder schottischer Fußballmeister. Die Mannschaft von Trainer Steven Gerrard gewann den Titel vorzeitig, weil Lokalrivale Celtic beim torlosen Unentschieden gegen Dundee United Punkte liegen ließ.

Sonntag, 07.03.2021, 19:13 Uhr aktualisiert: 07.03.2021, 19:16 Uhr
Die Glasgow Rangers mit Trainer Steven Gerrard sind erstmals seit 2011 wieder schottischer Meister.
Die Glasgow Rangers mit Trainer Steven Gerrard sind erstmals seit 2011 wieder schottischer Meister. Foto: Jane Barlow

Mit 20 Punkten Vorsprung bei nur noch sechs verbleibenden Spielen ist Tabellenführer Rangers, der zuvor am Samstag mit 3:0 gegen St. Mirren gewonnen hatte, rechnerisch nicht mehr einzuholen.

Für den Rekordmeister markiert der 55. Meistertitel das Ende einer langen Durststrecke. Nach einer Insolvenz war der Club 2012 aus der schottischen Premiership ausgeschlossen worden und musste in der 4. Liga neu starten. Seitdem hatte Erzrivale Celtic neunmal in Serie die schottische Meisterschaft gewonnen.

Für den früheren Liverpool-Star Steven Gerrard ist es in der dritten Saison im Ibrox Park die erste Trophäe als Trainer. Gerrards Ex-Club Liverpool gratulierte der Vereinsikone auf Twitter zum großen Erfolg. «Gratulation an Steven Gerrard und seine Mannschaft zum Gewinn des schottischen Ligatitels von uns allen beim FC Liverpool», schrieb der Club.

Die Rangers sind in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Der Sieg gegen St. Mirren war der 28. Erfolg im 32. Spiel. Bereits nach dem Heimsieg hatten euphorisierte Fans am Ibrox-Stadion gefeiert. Am Sonntag stürmten Hunderte Menschen zur Heimstätte der Rangers, um den Titelgewinn zu feiern. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon mahnte die Fans daraufhin zur Vernunft.

«Ich gratuliere den Rangers zum Titel und verstehe, was für ein Moment das für die Fans sein muss», schrieb sie bei Twitter. Menschenmengen gefährdeten jedoch Leben und würden das Ende des Lockdowns für alle verzögern. «Wenn diejenigen, die sich treffen, sich auch nur ein bisschen um die Sicherheit anderer und des Landes kümmern, dann gehen sie nach Hause.»

© dpa-infocom, dpa:210307-99-725097/5

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