DFB-Pokal
Trotz Tauschverbot: Delmenhorst für Pokalspiel in Bremen

Delmenhorst (dpa) - Atlas Delmenhorst und Werder Bremen hoffen weiter auf eine Ausnahmegenehmigung, um ihr Nachbarschaftsduell im DFB-Pokal im Bremer Stadion austragen zu können.

Dienstag, 18.06.2019, 12:21 Uhr aktualisiert: 18.06.2019, 12:24 Uhr
Atlas Delmenhorst würde das Pokalspiel gegen Werder Bremen gern im Weserstadion austragen.
Atlas Delmenhorst würde das Pokalspiel gegen Werder Bremen gern im Weserstadion austragen. Foto: Carmen Jaspersen

Vertreter des niedersächsischen Fünftligisten nehmen an einem Workshop des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) teil und wollen dabei ihre Argumente vortragen. Der Tausch des Heimrechts ist in den DFB-Statuten verboten. «Das Weserstadion ist nur 13,5 Kilometer von unserem Stadion entfernt. Damit ist es unser erstes Ausweichstadion, nicht mehr und nicht weniger», sagte Atlas-Clubchef Manfred Engelbart indes dem Internetportal deichstube.de.

Demnach hätte der Club dort auch gegen Bayern München, Borussia Dortmund oder den Hamburger SV spielen wollen. «Dann wäre es nicht nachvollziehbar, wieso das gegen Werder nicht möglich sein sollte», sagte Engelbart.

In der Saison 1998/99 hatte der damalige Zweitligist Tennis Borussia Berlin als Heim-Mannschaft das Achtelfinal-Pokalderby gegen Hertha BSC mit Zustimmung des DFB in das Berliner Olympiastadion, der eigentlichen Hertha-Heimstätte, verlegt.

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