Champions League
Heynckes: Verlorenes «Finale dahoam» war Antrieb für Triple

London (dpa) - Jupp Heynckes hat noch einmal die Bedeutung des verlorenen «Finale dahoam» 2012 in der Champions League für das Triple des FC Bayern ein Jahr später hervorgehoben.

Dienstag, 25.02.2020, 08:44 Uhr aktualisiert: 25.02.2020, 08:46 Uhr
Trainer-Legende Jupp Heynckes hofft einen Sieg des FC Bayern.
Trainer-Legende Jupp Heynckes hofft einen Sieg des FC Bayern. Foto: Sven Hoppe

«Die Mannschaft, Staff, Trainerteam und ich haben wegen des verlorenen Champions-League-Finales eine nie da gewesene Motivation verspürt», sagte Heynckes in einem Interview der «Frankfurter Rundschau».

2013, als die Bayern neben dem deutschen Meistertitel und dem Pokal auch die europäische Meisterklasse durch einen Endspielsieg gegen Borussia Dortmund gewannen, habe deswegen funktioniert, «weil alles riesig enttäuscht waren von 2012», sagte Heynckes.

Die Bayern hatten 2012 das Finale in der heimischen Allianz Arena gegen den FC Chelsea verloren. Im Elfmeterschießen fiel nach einer mitreißend-dramatischen Schlussphase und Verlängerung die Entscheidung zugunsten des Teams aus London. Heynckes war damals der Bayern-Trainer. «Wir waren die klar bessere Mannschaft, aber wir waren noch nicht so weit», sagte der 74-Jährige nun.

Heute bestreiten die Bayern beim FC Chelsea das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League.

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