Ex-SC-Trainer
Trotz vieler Abgänge: Finke glaubt an Freiburg-Klassenerhalt

Freiburg (dpa) - Trainer-Legende Volker Finke geht fest davon aus, dass Fußball-Bundesligist SC Freiburg trotz seiner vielen namhaften Abgänge auch in der kommenden Saison die Klasse halten wird.

Dienstag, 08.09.2020, 08:59 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 09:02 Uhr
Glaubt an den Freiburger Ligaverbleib: Ex-Coach Volker Finke.
Glaubt an den Freiburger Ligaverbleib: Ex-Coach Volker Finke. Foto: Patrick Seeger

«Ich bin sicher, dass der Ligaverbleib gelingt. Es ist noch genug Substanz im Kader vorhanden», sagte der 72-Jährige, der die Badener von 1991 bis 2007 trainierte, der Deutschen Presse-Agentur. «Ich finde es auch gut, dass vom Club trotz Platz acht in der letzten Saison kein anderes Ziel ausgerufen wird als der Klassenerhalt. Das ist in der aktuellen Situation genau die richtige Ansage.»

Mit Torhüter Alexander Schwolow (Hertha BSC) und den Nationalspielern Robin Koch (Leeds United) und Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon) haben den Sport-Club diesen Sommer bereits drei Leistungsträger verlassen. Mit Janik Haberer könnte noch ein weiterer folgen. «Das ist natürlich schade. Immerhin waren das absolute Stammkräfte. Und wenn sie noch etwas länger zusammengeblieben wären, wäre in den nächsten Jahren vielleicht auch noch mehr möglich gewesen. Auch mit Blick auf das neue Stadion. Da entsteht ja etwas», sagte Finke. «Aber das geht ja schon länger so. Dass Leistungsträger über viele Jahre bei einem Club wie Freiburg bleiben, ist längst die Ausnahme.»

Die steigenden Fernsehgelder hätten den Transfermarkt in den letzten Jahren gewaltig verändert, sagte Finke. «Es muss sicher kein Spieler aus Freiburg weggehen, weil er hier nicht genug zum Leben verdienen könnte. Aber irgendwo gibt es immer noch mal mehr Geld. Und als Verein kannst du die Ablösen, die teilweise geboten werden, nicht ablehnen.»

© dpa-infocom, dpa:200908-99-471465/2

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