Scheidender Bayern-Präsident
Heynckes bescheinigt Hoeneß Bilderbuchkarriere

München (dpa) - Der mehrmalige Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat sein besonderes Verhältnis zum scheidenden Münchner Vereinspräsidenten Uli Hoeneß herausgestellt.

Freitag, 15.11.2019, 09:57 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 10:02 Uhr
Jupp Heynckes hat ein besonderes Verhältnis zum scheidenden Münchner Vereinspräsidenten Uli Hoeneß.
Jupp Heynckes hat ein besonderes Verhältnis zum scheidenden Münchner Vereinspräsidenten Uli Hoeneß. Foto: Sven Hoppe

«Ich vertraue Uli – und umgekehrt. Ich weiß, dass er immer für mich da ist, auch wenn es mir schlecht geht. Wir haben alle Höhen und Tiefen zusammen durchlaufen. Ich mag den Typen, ich mag den Menschen Uli Hoeneß», sagte Heynckes (74) auf der Homepage des deutschen Fußball-Rekordmeisters. «Uli hat sein ganzes Denken, seine ganze Kraft in den Beruf investiert. Das war Berufung, das war Leidenschaft.»

Heynckes war viermal Coach beim FC Bayern. Hoeneß (67) zieht sich mehr als vier Jahrzehnte nach seinem ersten Tag als Manager bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend aus der ersten Reihe der Münchner zurück. Als Nachfolger soll der langjährige Adidas-Chef Herbert Hainer gewählt werden. Hoeneß will aber einfacher Aufsichtsrat bis 2023 bleiben.

«Der FC Bayern bedeutet für ihn alles. Er war und ist: Das Hirn, das Herz, die Seele dieses Vereins. Die DNA des FC Bayern ist die von Uli», befand Heynckes. «Wenn er für den FC Bayern agiert, kennt er auch fast keine Freundschaft – das muss man wissen.» Heynckes bescheinigte Hoeneß eine «Bilderbuchkarriere.»

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