Fußball
Polizeigewerkschaft: Schuss auf Hertha-Bus wirkt nach

Berlin (dpa) - Der Schuss auf den Mannschaftsbus von Hertha BSC wirkt aus Sicht der Deutschen Polizeigewerkschaft noch auf den anstehenden Bundesliga-Auftakt nach.

Mittwoch, 12.08.2015, 09:38 Uhr

Mit Polizeischutz erreicht der Bus von Hertha BSC das Stadion in Bielefeld.
Mit Polizeischutz erreicht der Bus von Hertha BSC das Stadion in Bielefeld. Foto: Guido Kirchner

Der Start in die 53. Saison «steht unter dem Eindruck der Bielefelder Ereignisse», sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt der « Westdeutschen Allgemeinen Zeitung ».

«Der Beschuss ist eine neue Qualität», meinte Jörg Radek , Stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei . Allerdings ist weiterhin unklar, aus welchem Grund ein Motorradfahrer auf den Bus der Berliner Clubs am Tag vor dem DFB-Pokalspiel bei Arminia Bielfeld geschossen hatte.

Radek sprach zudem von einem rabiaten Gewaltpotenzial in der Szene. Der Zeitung zufolge notierte die Bundespolizei am vergangenen Wochenende zum Auftakt des DFB-Pokals 38 Straftaten, an den Cup-Tagen von Freitag bis Montag waren 1255 Beamte im Einsatz.

Zu einem Eklat war es beim Spiel zwischen dem Drittligisten VfL Osnabbrück und RB Leipzig gekommen. Nach einem Feuerzeug-Wurf an den Kopf des Schiedsrichters wurde das Spiel am Montagabend knapp 20 Minuten vor Schluss abgebrochen.

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