Nach DEL-Abbruch
Keine Finanz-Not bei Eishockey-Außenseiter Bremerhaven

Bremerhaven (dpa) - Das vorzeitige Saison-Ende in der Deutschen Eishockey Liga aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat keine finanziellen Auswirkungen bei den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

Mittwoch, 18.03.2020, 07:48 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 07:50 Uhr
Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven hatten nicht mit den Playoffs kalkuliert.
Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven hatten nicht mit den Playoffs kalkuliert. Foto: Uwe Anspach

«Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und nicht mit den Playoffs geplant. Daher gibt es jetzt kein Stöhnen und keinen Grund zu klagen», sagte Bremerhavens Team-Manager Alfred Prey der Deutschen Presse-Agentur. Bis auf wenige Planstellen steht zudem der Kader für die kommende Saison. Einschränkungen sind bei dem Verein, der mit 4,5 Millionen Euro über den geringsten DEL-Etat verfügt, nicht geplant.

Vielmehr trauern die Seestädter der sportlichen Chance nach. Erstmals hatte sich der Club als Tabellensechster direkt für das Playoff-Viertelfinale qualifiziert, ehe die Liga am vergangenen Dienstag wegen der Ausbreitung des Coronavirus die Spielzeit vorzeitig beendete. «Wir haben die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt und hätten im Viertelfinale gegen Straubing eine gute Chance auf das Halbfinale gehabt. Tristesse gibt es daher nur im sportlichen Bereich», sagte Prey.

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