Eishockey
Regeländerung: Kein Penaltyschießen in WM-Finale

Zürich (dpa) - Bei Eishockey-Weltmeisterschaften wird es künftig im Endspiel keine Entscheidung im Penaltyschießen mehr geben. Diese Regeländerung hat der Weltverband IHHF auf einer Sitzung in Zürich beschlossen, wie er mitteilte.

Donnerstag, 06.12.2018, 22:31 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 22:34 Uhr
Ein Penaltyschießen würde es im WM-Finale 2019 nicht geben.
Ein Penaltyschießen würde es im WM-Finale 2019 nicht geben. Foto: Monika Skolimowska

So wird ab der WM 2019 in der Slowakei der Modus für mögliche Verlängerungen angepasst. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, wird die Verlängerung mit 3 gegen 3 Feldspielern gespielt. Sollte in der Gruppenphase nach fünfminütiger Verlängerung kein Tor gefallen sein, fällt die Entscheidung im Penaltyschießen. In der K.o.-Phase würde die Overtime maximal 10 Minuten dauern. Im Endspiel würde eine Verlängerung ebenfalls 3 gegen 3 gespielt, in Abschnitten zu je 20 Minuten, bis ein Tor fällt.

Bei der WM vom 10. bis 26. Mai 2019 trifft die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes in der Vorrunde auf Kanada, die USA, Finnland, die Slowakei, Dänemark, Frankreich und Großbritannien.

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