Basketball
Alba müht sich ins Pokal-Viertelfinale

Erfolgreicher Auftakt in die Mammutsaison: Alba Berlin steht im Viertelfinale des Pokals. Gegen Würzburg taten sich die Berliner aber schwer. Ein Neuzugang brachte sie auf die Siegerstraße.

Sonntag, 29.09.2019, 12:35 Uhr
Marcus Eriksson war Albas bester Mann.
Marcus Eriksson war Albas bester Mann. Foto: Tom Weller

Berlin (dpa) - Im ersten Pflichtspiel der Saison klappte bei den Basketballern von Alba Berlin längst noch nicht alles so wie im Training.

Nur mit sehr viel Mühe und dank einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel setzten sich die Berliner beim Pokal-Auftakt gegen s.Oliver Würzburg mit 92:81 durch und schafften damit den Sprung ins Viertelfinale. «Wir sind noch nicht voll im Rhythmus», sagte Alba-Coach Aito Reneses, dessen Team am ersten Bundesliga-Spieltag spielfrei hatte. Erst am Mittwoch greift der Vize-Meister gegen Vechta ins Liga-Geschehen ein.

«Zu trainieren, wie wir es bis zuletzt getan haben, ist die eine Sache, aber in den Spielrhythmus zu kommen, eine ganz andere», sagte Reneses. Die Berliner sind damit weiter in drei Wettbewerben dabei, die Belastung wird angesichts von 32 BBL-Spielen und sogar 34 Partien in der Euroleague riesig für die Hauptstädter. «Ich freue mich natürlich über den Sieg, auch wenn das noch mehr Spiele in unserem vollen Spielplan bedeutet», sagte der 72 Jahre alte Coach des Pokalfinalisten der Vorsaison.

Gegen Würzburg deuteten die Berliner trotz einiger Unzulänglichkeiten an, dass mit ihnen in dieser Saison wieder als Bayern-Jäger Nummer eins zu rechnen ist. Vor allem der schwedische Neuzugang Markus Eriksson glänzte mit starken 19 Punkten. «Vor dem ersten Spiel ist man immer nervös. Ich denke, dass wir noch besser spielen können, heute zählt aber nur der Sieg», sagte Eriksson bei Magentasport.

Ihre gute Frühform bestätigten auch die Basketballer von ratiopharm Ulm. Vier Tage nach dem Sieg in der Liga setzten sich die Ulmer auch im Pokal gegen Rasta Vechta mit 88:71 durch. Bester Werfer war der Slowene Zoran Dragic mit 16 Punkten. Den Sprung ins Viertelfinale schafften etwas überraschend auch die Basketball Löwen Braunschweig. Bei den hoch gehandelten MHP Riesen Ludwigsburg setzten sich die Niedersachsen, die vor der Saison einige Leistungsträger verloren hatten, mit 90:87 durch. Der Mitteldeutsche BC gewann gegen medi Bayreuth mit 91:79.

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