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So schaffen es die deutschen Basketballer noch zu Olympia

Shenzhen (dpa) - Das Scheitern in der WM-Vorrunde von China bedeutet für die deutschen Basketballer auch einen herben Rückschlag für den Traum von Olympia.

Dienstag, 03.09.2019, 16:32 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 16:36 Uhr
Die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio ist geplatzt: Deutschlands Trainer Henrik Rödl steht nach dem Spiel in der Mixed-Zone.
Die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio ist geplatzt: Deutschlands Trainer Henrik Rödl steht nach dem Spiel in der Mixed-Zone. Foto: Swen Pförtner

Die direkte Qualifikation für die Sommerspiele 2020 in Tokio ist über die WM nicht mehr möglich, aber noch der Sprung zu einem Qualifikationsturnier im Sommer des kommenden Jahres.

Sieben Teams buchen ihr direktes Olympia-Ticket in China, diese werden nach dem Regionalprinzip verteilt: Die zwei besten Mannschaften aus Europa, zwei aus Amerika, eine aus Asien, eine aus Afrika und eine aus Ozeanien. Die übrigen 16 besten WM-Mannschaften sind bei den Qualifikationsturnieren dabei.

Nach ihrem letzten Vorrundenspiel gegen Jordanien trifft die deutsche Mannschaft in der Platzierungsrunde um die WM-Ränge 17 bis 32 dann am Samstag und Montag in Shanghai auf Kanada und Senegal. Zwischen diesen vier Teams wird eine neue Tabelle gebildet, die vorigen Ergebnisse werden mitgenommen. Platz eins sollte für ein Olympia-Qualifikationsturnier reichen, mit Rang zwei könnte es eng werden.

Im Sommer 2020 gibt es dann vier Turniere mit jeweils sechs Mannschaften, die jeweiligen Sieger sind bei Olympia dabei.

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