Ein Dülmener Juniorenkicker wurde positiv getestet
Trainingsgruppe in Quarantäne

Dülmen. Obwohl sich die Junioren-Mannschaft an alle Vorgaben gehalten hat, musste jetzt die komplette Trainingsgruppe in Quarantäne, nachdem einer der Nachwuchskicker positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist.

Donnerstag, 22.04.2021, 18:18 Uhr aktualisiert: 22.04.2021, 18:20 Uhr
Nach einem Trainingsspielchen wurde die gesamte Trainingsgruppe eines Dülmener Vereins in Quarantäne genommen, weil einer der Jugendkicker positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.
Nach einem Trainingsspielchen wurde die gesamte Trainingsgruppe eines Dülmener Vereins in Quarantäne genommen, weil einer der Jugendkicker positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Foto: firo sportphoto Dülmen

Der Schock bei den Jugendkickern eines Dülmener Fußballvereins sitzt tief. Die acht Jungen haben sich beim Training am Mittwoch vor einer Woche sklavisch an die Corona-Schutzverordnung gehalten. Dennoch wurden jetzt alle acht Kinder in eine 14-tägige Quarantäne genommen.

Was war passiert? Die Nachwuchskicker hatten Mittwochnachmittag zusammen trainiert. Alle Kinder waren symptomfrei und fühlten sich gesund. Am Freitag entwickelte eines der acht Kinder typische Corona-Symptome, unter anderem Fieber. Der Notdienst am Samstag veranlasste einen entsprechenden PCR-Test und am Montag lag das Ergebnis vor: Der Junge ist positiv auf das Corona-Virus getestet. Daraufhin ordnete das Kreisgesundheitsamt für alle acht Trainings-Kameraden die Isolation an. Für mindestens 14 Tage.

Hygienemaßnahmen eingehalten

Der Trainer der Nachwuchskicker beteuert, dass alle Hygienemaßnahmen eingehalten wurden: Betreten der Sportanlage nur mit Maske, Trinkpausen mit Abstand, etc. „Nur beim Abschluss-Spielchen gab es Kontakte. Aber die sind ja auch durch die Corona-Schutzverordnung gedeckt.“

In Paragraph neun der NRW-Verordnung ist geregelt, dass „auf Sportanlagen unter freiem Himmel der Sport unter Einhaltung der allgemeinen Kontaktbeschränkungen in Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen möglich ist“.

Kein "Freitesten"

Auch wenn nicht gegen die Verordnung verstoßen worden sei, nimmt das Kreisgesundheitsamt Coesfeld die Jungen und Mädchen in Quarantäne. Ein Sprecher des Kreises Coesfeld erklärte auf DZ-Anfrage: „Das ist unter anderem auch den aggressiven Virusvarianten geschuldet.“ Die Mutationen verhinderten es auch, dass sich die Kinder vorzeitig, zum Beispiel nach einer Woche, mit einem negativen Test aus der Quarantäne freitesten könnten. „Das ist nun mal die gesetzliche Lage“, so der Sprecher weiter.

(Den kompletten Bericht und einen Kommentar lesen Sie in der Freitags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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