Manfred Wölpper hält seine Bezirksliga-Kicker mit speziellem Training fit
Raus aus dem Alltagstrott

Dülmen. In Zweierteams darf aktuell trainiert werden. Die meisten Trainer verzichten darauf, weil es mit Fußball nicht viel zu tun hat. Nicht so Manfred Wölpper (TSG Dülmen): „Die Fitness bleibt erhalten und die Spieler kommen aus dem Alltagstrott raus.“

Mittwoch, 14.04.2021, 18:43 Uhr aktualisiert: 14.04.2021, 18:50 Uhr
Torwarttrainer Henning Schubert (r.) macht TSG-Keeper Markus Sylla fit für einen eventuellen Re-Start der Meisterschaft.
Torwarttrainer Henning Schubert (r.) macht TSG-Keeper Markus Sylla fit für einen eventuellen Re-Start der Meisterschaft. Foto: Steinbrenner

TSG-Training unter Corona-Bedingungen

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Es war der 25. Oktober 2020, als Schiedsrichter Saban Cakar-Nasso um kurz vor 17 Uhr das Meisterschaftsspiel in der Bezirksliga Staffel 14 zwischen der TSG Dülmen und dem SV Zweckel beim Stand von 1:1-Unentschieden abpfiff. Dass es bis auf Weiteres die letzten Spielminuten in dieser Saison sein würden, ahnte zum damaligen Zeitpunkt nun wirklich niemand.

Heute, fast ein halbes Jahr später, stehen die Schützlinge von TSG-Trainer Manfred Wölpper zwar wieder auf dem Platz im Sportzentrum Nord, doch weder findet ein weiteres Punktspiel im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga statt, noch kann eine Trainingseinheit, wie sie in den Lehrbüchern steht, vom Coach durchgeführt werden.

Nach den Lockerungen vor gut einem Monat war es für den Dülmener Übungsleiter keine Frage, mit seinen Schützlingen unter den strengen Auflagen wieder gemeinsam auf dem Platz zu trainieren. Doch das Wort „gemeinsam“ hat eine völlig neue Bedeutung bekommen. Der Kader ist in Zweiergruppe eingeteilt. Die Torhüter trainieren mit ihrem eigenen Coach Henning Schubert einige Meter entfernt separat. Der Umfang überrascht nicht. Sowohl dienstags als auch freitags exakt eine Spiellänge von 90 Minuten.

Anstatt sich eine halbe Stunde vor dem Training in der Kabine zu sprechen, womöglich den letzten Bundesliga-Spieltag oder aber Partien aus der Champions League zu analysieren, geht es direkt auf die Tribüne. Zehn Minuten vor Beginn einer jeden Einheit werden die Kicker dort von Manfred Wölpper und seinem spielenden Assistenten Marvin Möllers empfangen. Es folgt eine kurze Besprechung – mit Mundschutz versteht sich.
Anschließend wärmen sich die Spieler einzeln auf. Manfred Wölpper schnappt sich ein paar Hüttchen für verschiedene Stationen. Die jeweiligen Kleingruppen sind seit gut einem Monat unverändert. „Wir wechseln auch nicht“, erzählt der 63-Jährige. Mit Christian und Tobias Korte sowie Roman und Mario Espeter kicken zwei Brüderpaare beim Liga-Primus. Eine Selbstverständlichkeit, dass damit schon zwei Duos feststehen.
Aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Coach fällt es Wölpper überhaupt nicht schwer, ein stets abwechslungsreiches und anspruchsvolles Training zusammen zu stellen.

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Donnerstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im e-Paper.)

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