Arnold Baron steht bei den Heimspielen von V. Hiddingsel am Bratwurst-Grill
„Wir hören die Tore nur“

Hiddingsel. Nicht nur die aktiven Fußballer, auch die Fans, Platzwarte, Schiedsrichter sowie die Mitarbeiter und fleißigen Helfer der Vereine vermissen aktuell den sport. In einer kleinen Serie stellt die DZ-Sportredaktion die Menschen auf und neben dem Platz vor. Heute: Arnold Baron, Grillmeister bei Vorwärts Hiddingsel.

Montag, 05.04.2021, 18:15 Uhr aktualisiert: 05.04.2021, 18:20 Uhr
Arnold Baron in seinem Element: Die Arbeit am Gasgrill im Stadion von Vorwärts Hiddingsel macht dem 60-Jährigen einfach Spaß. Meist werden mehr als 100 Würstchen an einem Spieltag gegrillt.
Arnold Baron in seinem Element: Die Arbeit am Gasgrill im Stadion von Vorwärts Hiddingsel macht dem 60-Jährigen einfach Spaß. Meist werden mehr als 100 Würstchen an einem Spieltag gegrillt. Foto: privat

Wie viele Bratwürstchen er schon im Auftrag von Vorwärts Hiddingsel auf dem Sportplatz Am Wido gegrillt hat, vermag Arnold Baron nicht mehr zu sagen. Seit nunmehr mehr als zehn Jahren steht der 60-Jährige immer mal wieder sonntags am Sportplatz am Grill und sorgt dafür, dass die Stadionbesucher keinen Hunger leiden müssen oder sonntags Zuhause der Herd kalt bleiben kann. „Das macht mir einfach Spaß. Da scheue ich mich auch nicht, mal den einen oder anderen Sonntag zu opfern“, lacht Arnold Baron im DZ-Gespräch.
Die Aufgabenverteilung beim Thekendienst im Stadion ist ganz einfach geregelt: Die einzelnen Abteilungen des kleinen Dorfvereins sind im Wechsel mit der Bewirtung der Stadionbesucher sonntags beauftragt. Immer bei den Heimspielen der ersten Mannschaft. „Und da ich sowohl in der Nordic Walking-Abteilung, als auch bei den Altherren-Fußballern und Volleyballern aktiv bin, bin ich desöfteren im Einsatz“, erklärt der 60-Jährige.

So hat Baron, der auch während seiner Zeit als erster Vorsitzender des Gesamtvereins schon am Grill stand, diverse Dienste für den Verein geleistet. Auch in der Bude auf dem Weihnachtsmarkt.

Um einen kleinen Anreiz für die Abteilungen zu schaffen, dürfen die fleißigen Helfer 25 Euro von den Einnahmen für ihre Abteilung behalten. Der restliche Gewinn fließt in die Kasse des Gesamtvereins.

Die Damen und Herren beim Thekendienst bekommen vom Spiel selber nicht so viel zu sehen. „Wir hören meistens die Tore nur“, so Baron weiter. „Aber mir macht die Arbeit durchaus Spaß, weil ich ja die ganzen Leute treffe und mit ihnen ins Gespräch komme.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Dienstags-Printausgabe der DZ sowie im E-Paper.)

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