Jan Kersen plant seine Trainerkarriere
Kursus erneut verschoben

Dülmen. Jan Kersen hat Spaß am Trainerjob gefunden und plant aktuell seine Karriere. Der 30-Jährige möchte gerne die B-Lizenz erwerben. Corona-bedingt wurde der Eignungstest in der Sportschule Kaiserau aber bereits vier Mal verschoben.

Freitag, 26.03.2021, 18:43 Uhr aktualisiert: 26.03.2021, 18:50 Uhr
Jan Kersen hat die ersten Spiele als Cheftrainer mit den Sportfreunden Merfeld absolviert und ist im Wunsch bestärkt worden, die eigene Trainerkarriere vorantreiben zu wollen.
Jan Kersen hat die ersten Spiele als Cheftrainer mit den Sportfreunden Merfeld absolviert und ist im Wunsch bestärkt worden, die eigene Trainerkarriere vorantreiben zu wollen. Foto: mast

Schon lange trägt sich Jan Kersen, Trainer der Bezirksliga-Fußballer von Sportfreunde Merfeld, mit dem Gedanken, einen Trainerschein zu erwerben. „Ich habe schon viele Erfahrungen als Spieler in der Kreisauswahl, Merfeld, Billerbeck und Coesfeld sammeln können. Eine Trainer-Lizenz habe ich bislang noch nicht. Jetzt möchte ich mein Wissen vertiefen.“ So hat sich der 30-Jährige in der Sportschule Kaiserau für die B-Lizenz angemeldet - und wartet auf die Eignungsprüfung. Da werde in einem Theorie- und Praxistest das wissen überprüft. „Bei der Ballmitnahme und Zuspiel erwarte ich für mich keine großen Probleme“, lacht Kersen im DZ-Gespräch. Nur leider konnte er sein Können corona-bedingt noch nicht unter Beweis stellen. „Der Eignungstest sollte zuerst am 26. Januar stattfinden. Mittlerweile wurde er schon vier Mal verschoben. Zuletzt am vergangenen Donnerstag.“ Und so weiß Kersen aktuell nicht, ob und wann es losgehen kann.

Mit der Trainerausbildung will Kersen sein Wissen auffrischen und vertiefen. Er wolle lernen, wie „man mit den Jungs umgeht. Das ist für mich ein Schritt in die Zukunft. Ich weiß ja nicht, wie lange ich noch selber aktiv spielen kann.“ Den Weg als Trainer habe er nach seiner aktiven Karriere schon immer einschlagen wollen.

Gerade auch die ersten Erfahrungen als Bezirksliga-Trainer hätten ihn in seiner Meinung bestärkt. „Das ist natürlich etwas ganz anderes, wenn du plötzlich selber in der Verantwortung stehst und niemanden hast, hinter den du dich verstecken kannst.“ Aber die Aufgabe an der Rekener Straße mache ihm auch viel Spaß. Daher habe er seine Zusage für die kommende Saison bei den Grün-Gelben gegeben. Als Trainer oder spielender Co-Trainer. „Wir sind in Gesprächen. Aber da ist noch nichts spruchreif“, kann sich Kersen durchaus vorstellen, erst einmal wieder ins zweite Glied zurückzutreten.

Für die Trainer-B-Lizenz ist der 30-Jährige bereit, Urlaub zu nehmen oder Überstunden einzubringen. „Das wird man ja nicht nur am Wochenende machen können.“

Die genauen Modalitäten seien ihm aber noch gar nicht bekannt. „Und am Ende ist das ja auch ein kleiner Nebenverdienst mit meinem Hobby“, bringt der Trainerjob viele Vorteile für Jan Kersen.

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Samstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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