Jugend-Teams von Adler Buldern trainieren unter klaren Hygieneregeln
Trainingsbeteiligung: 100 Prozent

Buldern. Alle tragen ihre Maske, gehen sofort zum Desinfektionsmittel und fragen beim Trainer nach, auf welcher Hälfte trainiert wird. Die Hygieneregeln beim Jugend-Training von Adler Buldern werden sehr gut umgesetzt. Jetzt hoffen alle, dass sie um den nächsten Lockdown herumkommen.

Mittwoch, 24.03.2021, 18:30 Uhr
Jugend-Teams von Adler Buldern trainieren unter klaren Hygieneregeln: Trainingsbeteiligung: 100 Prozent
Foto: Hülsheger

Normalerweise trainiert der Jahrgang 2011 bei Adler Buldern mit 30 Kindern gleichzeitig. Verteilt über den Platz mit mehreren Stationen. Doch aktuell haben die Bulderaner ihre Nachwuchs-Kicker aufgeteilt, und können so unter Hygieneauflagen wieder trainieren. Zur großen Freude der Kicker.

Andreas Albring, erster Vorsitzender und E-Jugend-Trainer von Adler Buldern, muss nur kurz durchzählen. Elf Mann auf der linken, elf Mann auf der rechten Seite des Platzes. „Alle da, Trainingsbeteiligung von 100 Prozent“, so der Trainer. Bis es auf den Platz geht und das Training beginnt, gelten derzeit klare Regeln. „Die beiden Teams kommen mit zehn Minuten Abstand. Die Kinder tragen Maske und desinfizieren sich am Eingang die Hände“, erklärt Albring.

Die Nachwuchs-Kicker kommen fertig angezogen, die Kabinen sind zu. Sie legen Trinkflasche und Maske ab und begeben sich in ihre Trainingsgruppe. „Die Gruppen sind fest und haben immer die gleichen zwei Trainer“, so Albring.

Zwei Teams können parallel auf dem Kunstrasen trainieren. Sollten es drei Mannschaften sein, geht eine Gruppe auf den kleinen Ascheplatz. „Wenn unser Rasenplatz wieder genutzt werden kann, dann haben wir überhaupt keine Probleme mehr“, so Albring. Dort können bisher nur die Mini- und F-Junioren-Kicker spielen.

Die Eltern müssen aktuell draußen bleiben, Zuschauer sind auf der Anlage nicht erlaubt. Über die Trainingsbeteiligung wird genau Buch geführt. „Wir tragen alles in Listen ein, die dann auch vier Wochen aufbewahrt werden.“ Sollten Kinder nicht zum Training kommen können, sind die Eltern angehalten, möglichst 24 Stunden vorher Bescheid zu geben.

„An den Trainingsgruppen ändert das nichts. Zur Not trainieren dann nur sechs Kinder.“
Albring hofft nun, dass die Rückkehr auf den Trainingsplatz nicht nur von kurzer Dauer war. „Das würde keiner verstehen.“ Der Verein wartet nun gespannt auf die neue Verordnung und ob das Land oder der Kreis Coesfeld aufgrund seiner relativ niedrigen Inzidenz vielleicht das Training für Kinder unter 14 weiter zulässt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7884164?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819401%2F819403%2F
Die aktuellen Nachrichten zur Corona-Entwicklung im Münsterland
Liveticker: Die aktuellen Nachrichten zur Corona-Entwicklung im Münsterland
Nachrichten-Ticker