Am Montag schicken Simon Rose und Dominik Brocks die Fußballspenden nach Nigeria
„Damit hatten wir nie gerechnet“

Dülmen. Wochenlang hatten Simon Rose (l.) und Dominik Brocks Fußball-Sachspenden für Nigeria gesammelt - und sind vom Erfolg überwältigt. Allein fast 500 Trikots kamen zusammen. Heute werden die letzten Pakete Richtung Afrika verschickt.

Sonntag, 14.03.2021, 18:08 Uhr aktualisiert: 14.03.2021, 18:10 Uhr
Simon Rose (l.) und Dominik Brocks (mit Sohn Karl Fiete) hatten die Spendenaktion organisiert und wurden vom Erfolg überrascht.
Simon Rose (l.) und Dominik Brocks (mit Sohn Karl Fiete) hatten die Spendenaktion organisiert und wurden vom Erfolg überrascht. Foto: privat

Am Montag, 15. März, hat Simon Rose Geburtstag. Doch der dann 31-jährige Dülmener und Spieler von Adler Buldern II lässt sich nicht in erster Linie selbst beschenken, sondern er packt zusammen mit Dominik Brocks Kartons für Nigeria. Wie berichtet, hatten die beiden Kicker, Brocks steht im Tor der Bezirksliga-Mannschaft von SF Merfeld, um Sachspenden rund um den Fußball gebeten. „Da ist unfassbar viel zusammen gekommen. Damit hatten wir nie gerechnet“, so Rose im DZ-Gespräch.

Über die sozialen Medien hatte Rose Kontakt zu Peter James in Nigeria bekommen, der gar nicht um Geldspenden für seine Fußballschule in dem afrikanischen Land gebeten hatte, sondern eher an Trikots, Hosen, Stutzen sowie Bällen und Schuhen interessiert war.

Die Solidarität der Dülmener Fußballer war groß. Alle acht Dülmener Fußballvereine haben sich nach Auskunft von Rose an der Spendenaktion beteiligt. Zudem Vereine aus dem Umland, wie aus Billerbeck und sogar aus Roxel. An die 500 Trikots und etwa die gleiche Anzahl an Hosen und Stutzen sowie Trainingsanzüge, 30 Bälle und rund 50 Paar Schuhe kamen zusammen.

Zwei Pakete mit bis zu 30 Kilogramm Inhalt hatte Rose schon vorletzte Woche auf den Weg gebracht. „Die müssten in diesen Tagen ankommen.“ Die Vorfreude in Nigeria sei riesengroß. „Peter und seine Familie schicken mir Sprachnachrichten. Sie bedanken sich überschwänglich.“ Die anderen Pakete wollen die beiden Dülmener am Montag an die DHL übergeben.

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Montags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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