Freddy und Almi sind eingezogen
Neue Ponys beim Reitverein Dülmen

Dülmen. Freddy und Almi heißen die neuesten Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Dülmen. Mit den beiden Mini-Shettys möchte der Verein ein Angebot für Kinder zwischen vier und sechs Jahren schaffen, um diese früh ans Pferd zu gewöhnen.

Freitag, 05.03.2021, 18:30 Uhr
Freddy und Almi sind eingezogen: Neue Ponys beim Reitverein Dülmen
Foto: Hülsheger

Freddy und Almi ziehen auf der Reitanlage an der Letterhausstraße momentan viele Blicke auf sich - von Zwei- und Vierbeinern. Die beiden Mini-Shettys sind die neuesten Mitglieder des Vereins. Mit ihnen möchte der Reit- und Fahrverein Dülmen sein Angebot erweitern und Kindern den Kontakt mit Pferden ermöglichen und sie so dem Reitsport näher bringen.

Kinder möglichst früh an den Verein binden

„Wir sind von vielen Eltern aus der Nachbarschaft angesprochen worden und für das Thema sensibilisiert worden“, sagt Stephan Schürhoff, zweiter Vorsitzender des Reitvereins. Und so sollen Freddy und Almi nun für Kinder zwischen vier und sechs Jahren den ersten Kontakt zu Pferden ermöglichen. „Da geht es ja nicht unbedingt ums Reiten, sondern darum, mal ein Pferd streicheln, die Mähne bürsten oder die Tiere zu füttern.“ Gleichzeitig möchte man damit die Kinder möglichst früh an den Verein binden und sie für den Reitsport gewinnen. „Wenn wir die Kinder erst mit zehn oder elf Jahren ansprechen, dann sind wir zu spät“, so Schürhoff.

Freddy und Almi sind übrigens nicht weit gereist, sie kommen aus Dülmen. „Wir hatten die Möglichkeit, sie von einem Vereinsmitglied zu bekommen“, erklärt Schürhoff.

Finanziert wurde die Anschaffung von der Sparkasse Westmünsterland. Für die Hilfe ist der Verein nach einem harten Corona-Jahr dankbar. „Uns hat die Pandemie richtig getroffen. Wir hatten keine Einnahmen durch den Unterricht und unsere Veranstaltungen“, erklärt Schürhoff. Gleichzeitig mussten die zehn Schulpferde versorgt werden.

Für die beiden Mini-Shettys im Außenbereich eine Fläche vorbereitet, sie stehen in einem Offen-Stall. Dafür wurde eine Fläche von dichtem Gestrüpp befreit, neuer Mutterboden aufgebracht. Jetzt wird noch Gras eingesät. Auch hier erhielt der Reitverein Unterstützung von der Firma Mensmann, Baustoffe Bücker sowie der Firma Enstrup und Kortmann. „Wir sind dankbar, dass wir die Sachen mit der Unterstützung der Beteiligten stemmen konnten“, so Schürhoff.

Eine Gruppe von Vereinsmitgliedern ist gerade dabei, die Angebote zu planen. Und natürlich muss auch die Corona-Pandemie mitspielen, damit die Kinder auch wieder in größerer Anzahl auf die Anlage kommen können. Informationen zu den Angeboten gibt es dann über die Homepage des Vereins.
www.reitverein-duelmen.de

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