Trainingsbetrieb soll schnell wieder starten
Leichtathleten hoffen bei Lockerungen

Dülmen. Als Individualsportart hoffen die Leichtathleten, bei den Lockerungen des Lockdowns als erste in den Trainingsbetrieb einsteigen zu können. Der Verband rechnet für Ende März mit einer Rückkehr auf die Laufbahn oder in den Wurfkreis.

Donnerstag, 04.02.2021, 18:20 Uhr
Trainingsbetrieb soll schnell wieder starten: Leichtathleten hoffen bei Lockerungen
Die TSG-Läuferinnen Luisa Bertelsbeck (l.) und Lotte Schulze Robert, hier beim Schüler- und Jugendsportfest der TSG, müssen noch auf eine Rückkehr in den Trainings- und Wettkampfbetrieb warten. Foto: mast

Mit Peter Westermann (Vizepräsident Leichtathletik) und Bernhard Bußmann (Vorsitzender Verbands-Leichtathletik-Ausschuss) haben sich die beiden führenden Leichtathletik-Funktionäre im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) an die Vereine gewandt. In ihrem Anschreiben informiert das Duo über die aktuelle Situation, Termine und formuliert die Hoffnung, dass in der kontaktfreien Sportart Leichtathletik das Training nach Ende des Lockdowns frühzeitig wieder aufgenommen werden kann.

„Auf der letzten Sitzung des Verbandsleichtathletikausschusses musste festgestellt werden, dass es in der derzeitigen undurchsichtigen Pandemielage nicht möglich ist, eine verlässliche Aussage zu treffen, wann das Training in der Halle, auf der Laufbahn oder dem Werferplatz wieder möglich sein wird“, heißt es in dem Schreiben.

Je nach weiterer Entwicklung der Ausbreitung des Virus und den daraus resultierenden Entscheidungen der Bundes-und Landesregierung sei zu vermuten, dass eine Rückkehr in den normalen Trainingsalltag frühestens Ende März möglich sei. Dabei könnte es zunächst zu einem eingeschränkten Bereich kommen.

Das ist aktuell erlaubt

Aktuell ist das Training an den Bundes-und Landesstützpunkten erlaubt, allerdings gilt dieses nur für die Bundeskaderathleten. Hallenwettkämpfe können derzeit auch nur unter strikten Hygienemaßnahmen und nur mit Erlaubnis der örtlichen Behörden, durchgeführt werden.

Zuschauer sind dann nicht erlaubt, in den meisten Fällen sind Schnelltests für alle Beteiligten unmittelbar vor dem Wettkampf vorgeschrieben und die Teilnehmerzahlen sind eng begrenzt. Die deutschen Hallenmeisterschaften am 20. und 21. Februar in Dortmund sind weiter geplant.

Mehr zu dem Thema in der DZ-Ausgabe von Freitag.

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