Fußballer haben Verständnis für Corona-Maßnahmen und fiebern dem Start im April entgegen
Große Sehnsucht nach Normalität

Dülmen. Verständnis für die Corona-Maßnahmen haben die Fußballer, aber die Sehnsucht nach Normalität ist groß. Freie Sonntage mit der Familie habe Mario Espeter, Kapitän der TSG Dülmen, genug gehabt. „Wir wünschen uns auf den Platz zurück."

Montag, 01.02.2021, 18:30 Uhr
Mario Espeter (r.), Kapitän der TSG Dülmen, ist hier im Kampf um den Ball mit dem Rödderaner Adrian Potthoff in einem Testspiel. Espeter wünscht sich sehnlich auf den Platz zurück.
Mario Espeter (r.), Kapitän der TSG Dülmen, ist hier im Kampf um den Ball mit dem Rödderaner Adrian Potthoff in einem Testspiel. Espeter wünscht sich sehnlich auf den Platz zurück. Foto: mast

Die Ankündigung des Fußball-Verbandes, nicht vor April in den Meisterschaftsbetrieb zurückzukehren, hat die hiesigen Fußballer nicht überrascht.

Jan Tüns, Kapitän der Bezirksliga-Fußballer der Sportfreunde Merfeld, sagt: „Das ist ja jetzt schon eine Riesenpause. Wenn wir wieder auf den Platz zurückkehren, wäre das ja quasi ein Neustart.“ Schließlich haben die Fußballer am 25. Oktober zum letzten Mall um Punkte gespielt. Und wann sie jetzt auf den Platz zurückkehren können, ist ja noch völlig offen. Vor dem 14. Februar geht sicherlich gar nichts. Bis dahin gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung. Und ob danach Sport wieder möglich sein wird?

„So sehr wir uns das alle auch wünschen, aber wenn die Schulen, Theater sowie Kneipen und Restaurants alle zumachen müssen, dann kann der Sport keine übergeordnete Sonderrolle einnehmen“, hat Trainer Stening Verständnis für die harten Maßnahmen und Einschnitte. „Ganz ehrlich: Ich hatte mich eh darauf eingestellt, dass vor Ostern, also vor Anfang April, nichts möglich sein wird.“

Mario Espeter, Kapitän der Bezirksliga-Fußballer der TSG Dülmen, hofft natürlich inständig, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann. „Wir haben bislang eine Super-Saison gespielt“, sagt der Mittelfeldmotor der Blau-Gelben. Schließlich grüßt die TSG Dülmen von der Spitze der Tabelle. „Aber es zeichnet sich auch ab, dass es auf das eine Duell mit dem direkten Konkurrenten Marl ankommt.“ An dem Tag müsse die Tagesform dann stimmen. „Das ist natürlich schade.“

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Dienstags-Printausgabe der DZ sowie im E-Paper.)

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