Verband und Kreise haben weiteres Vorgehen abgestimmt
Kein Fußballspiel vor dem 1. April

Dülmen. Die Saison im Amateurfußball wird frühestens am 1. April fortgesetzt. Darauf haben sich der FLVW und die Kreise geeinigt. Ziel ist es, mindestens 50 Prozent der Saisonspiele in den Meisterschaften zu spielen, damit diese gewertet werden können.

Freitag, 29.01.2021, 18:30 Uhr
Verband und Kreise haben weiteres Vorgehen abgestimmt: Kein Fußballspiel vor dem 1. April
Frühestens am 1. April wird die Meisterschaft bei den Amateurfußballern fortgesetzt. Foto: Hülsheger

Der Fußball-Spielbetrieb in den Amateur- und Jugendklassen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) wird frühestens am 1. April wieder starten. Darauf einigten sich die spielleitenden Stellen des Verbandes und der Kreise in dieser Woche. Grundlage für die Entscheidung ist die aktuelle Verfügungslage sowie ein angemessener Zeitraum zur Vorbereitung der Mannschaften.

Bis mindestens zum 14. Februar sind laut der aktuellen Coronaschutzverordnung weder Trainings- noch Spielbetrieb zulässig. Darüber hinaus rechnen die Verbands- und Kreisfunktionäre nicht damit, dass bereits im März wieder Fußball im Wettkampfbetrieb möglich ist. „Bestenfalls erfolgt dann eine stufenweise Rückkehr auf die Plätze, der zumindest den Trainingsbetrieb ermöglicht“, hofft Manfred Schnieders auf Lockerungen für den Sport im Frühjahr. Eine Garantie für den vorgelegten Zeitplan gebe es allerdings nicht, räumt der Vizepräsident Amateurfußball ein.

Keine Turniere bis 30. Juni

„Wir können weiterhin nur auf Sicht fahren und müssen darauf hoffen, dass die Inzidenzwerte sinken und Lockerungen für den Breitensport beschlossen werden“, ergänzt Reinhold Spohn, der dem Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) vorsitzt.

Auch der Verbands-Jugend-Ausschuss (VJA) hält einen früheren Re-Start-Termin für ausgeschlossen und setzt alle Meisterschafts- und Pokalspiele bis mindestens zum 31. März ab. Darüber hinaus einigten sich der Verband und die 29 FLVW-Kreise, bis mindestens zum 30. Juni keine Turniere oder ähnliche Sportveranstaltungen zu genehmigen.

„Seit März 2020 lässt die Coronaschutzverordnung derartige Veranstaltungen mit vielen Menschen nicht zu – trotz zwischenzeitlicher Lockerungen. Auch in diesem Jahr werden wir leider auf Pfingstturniere oder Ähnliches verzichten müssen“, bedauert Holger Bellinghoff, Vizepräsident Jugend.

In den kommenden Wochen werden der FLVW und die Kreise den Kontakt zu den Vereinen per Videokonferenz intensivieren. Zudem wird es verschiedene virtuelle Dialog-Formate geben, bei denen Vereine und Verband in den Austausch treten können. Zudem werden die Vereine durch einen Brief des Verbandspräsidenten über den derzeitigen Informationsstand unterrichtet.

50 Prozent der Spiele und Pokal absolvieren

„Der Fußballkreis Ahaus Coesfeld schließt sich dieser Entscheidung natürlich an“, sagt Kreisvorsitzender Willy Westphal. Bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebes würden zunächst die Hinrunden-Spieltage und die ausgefallenen Spiele nachgeholt werden.

Vorrangiges Ziel des Kreises sei es, „in allen Spielklassen des Kreises mindestens 50 Prozent der Spiele zu absolvieren und dass der Krombacher Kreispokal Wettbewerb auf jeden Fall bis zum Ende der Saison regulär abgeschlossen wird.“

Der Fußballkreis Ahaus Coesfeld wird den Verantwortlichen der Vereine anbieten, im Rahmen von Videokonferenzen die aktuelle Sachlage zu erörtern. „Dazu gehört im Wesentlichen auch der Gedankenaustausch zu den hohen Anforderungen, die sich aus der Corona-Pandemie den Vereinen stellt, wie auch die Beantwortung von Fragen“, so Westphal.

Die Gremien des Kreises legen Wert auf den Austausch, um Anregungen und Vorschläge der Verantwortlichen soweit wie möglich in die Entscheidungen bei der Weiterführung des Spielbetriebes mit einfließen zu lassen. Die Teilnahme an den Konferenzen, die für Februar/März geplant sind, sei freiwillig.

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