Wasserfreunde und DLRG sorgen sich um die Schwimmausbildung
Das Nichtschwimmer-Virus

Dülmen. Nach düb-Umbaupause und zwei Lockdowns steht es um die Schwimmausbildung schlecht, klagt Astrid Bienhüls von den Wasserfreunden.

Mittwoch, 27.01.2021, 18:46 Uhr aktualisiert: 27.01.2021, 18:50 Uhr
Die Kinder in Dülmen lernen aufgrund des düb-Umbaus und der Corona-Pandemie immer später das Schwimmen. Das bereitet den Wasserfreunden Dülmen und der DLRG Kopfzerbrechen.
Die Kinder in Dülmen lernen aufgrund des düb-Umbaus und der Corona-Pandemie immer später das Schwimmen. Das bereitet den Wasserfreunden Dülmen und der DLRG Kopfzerbrechen. Foto: dpa

Erst kam der Umbau im Freizeitbad düb an der Nordlandwehr, dann kam die Corona-Pandemie verbunden mit den beiden harten Lockdowns. „Faktisch haben wir in Dülmen fast seit zwei Jahren keine Schwimmausbildung anbieten können. Das ist ein echtes Problem“, sagt Astrid Bienhüls, Vorsitzende der Wasserfreunde Dülmen, dem Schwimmverein in Dülmen.

Wie groß die Not der Eltern in Dülmen ist, wurde Anfang September deutlich, als sich vor dem düb eine lange Schlange bis zur Nordlandwehr bildete, um einen der 150 Plätze bei den Wasserflöhen im düb zu ergattern. Längst konnten nicht alle Anfragen bedient werden (DZ berichtete).

Und das merken auch die Fachleute der DLRG, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, bei ihren Wasserdiensten an Nord- und Ostsee sowie am Silbersee. „Wir beobachten, dass immer weniger Menschen richtig schwimmen können“, sagt Martin Diekmann von der DLRG Dülmen. „Das liegt auch daran, dass in immer mehr Städten die Schwimmbäder dichtgemacht werden. Das ist in Dülmen zum Glück nicht der Fall.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Donnerstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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